Verkehr  
 

Verkehrsdaten

Verkehrsmodell


Das Land Berlin hält eine gesamtstädtische Verkehrsprognose für den Prognosehorizont 2025 vor. Sie stellt die Grundlage für Bewertungen von zukünftigen Vorhaben dar.

Im Jahr 2006 wurde erstmals eine gemeinsame Verkehrsprognose der Länder Berlin und Brandenburg, sogenannte Gesamtverkehrsprognose Berlin-Brandenburg 2025 ("GVP 2025"), beauftragt.

Die Gesamtverkehrsprognose 2025 wurde in den vergangenen Jahren im Hinblick auf die Bedürfnisse und Erkenntnisse des Landes Berlin weiterentwickelt. Hierzu zählt für das Ausgangsjahr bspw. die Berücksichtigung Verhaltensparameter aus der Haushaltsbefragung 2008 ("Mobilität in Städten – SrV 2008") in der Verkehrserzeugung, die Überprüfung von Umlegungsergebnissen anhand Zähldaten zum öffentlichen Personenverkehr und gemäß der Verkehrsmengenkarte 2009, sowie eine Qualifizierung der Verkehrsnetze (Straße und öffentlicher Verkehr) im Hinblick auf die kleinräumig bekannten Randbedingungen (Fahrspuren, Tempo 30, Radverkehrsanlagen u.ä.).

Für die Verkehrsprognose 2025 wurden die wesentlichen Annahmen, die dem Berlin-Brandenburg-Szenario der GVP 2025 zugrunde lagen, übernommen, es wurden allerdings auch die Erkenntnisse und Maßnahmen, die im Stadtentwicklungsplan Verkehr 2025 aus dem März 2011 enthalten sind, berücksichtigt.

Der jetzige Arbeitsstand des Verkehrsmodells entspricht damit den heutigen Erkenntnissen zu erwartbaren Entwicklungen und den geplanten Maßnahmen in diesem Prognosezeitraum. Details zur Verkehrsprognose des Landes Berlin können der Dokumentation entnommen werden.

Das Verkehrsmodell wird kontinuierlich aktualisiert und präzisiert, da die Vielzahl laufender paralleler Vorhaben in einer Stadt wie Berlin, ständige kleinräumige Überprüfungen und Weiterentwicklungen bedeuten.

Die Verkehrsprognose des Landes ist grundhaft zu überarbeiten, wenn sich wesentliche Randbedingungen, die der Prognose zugrunde liegen, geändert haben oder absehbar ist, dass sie sich ändern. Dies wird vermutlich dann der Fall sein, wenn

  1. eine neue, wesentlich andere Bevölkerungsprognose vorliegt,
  2. sich Verhaltensparameter wesentlich geändert haben sollten, erkennbar bspw. nach Vorliegen der Haushaltsbefragung "Mobilität in Städten – SrV 2013" (Ende 2014),
  3. eine neue Prognose des Bundes zum Fernverkehr vorliegt, und/oder
  4. der Prognosehorizont auszuweiten ist (bspw. auf das Jahr 2030).

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Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Grundsatzangelegenheiten der Verkehrspolitik; Verkehrsentwicklungsplanung
Am Köllnischen Park 3
10179 Berlin

Imke Steinmeyer
Tel.: 030 9025-1650
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E-Mail: imke.steinmeyer@senuvk.berlin.de