Achtung Umbau der Website
    Umwelt  

 

Wasser und Geologie

Maßnahmen: Erpe


Die Erpe
Die Erpe
Die Erpe oder - wie sie oberhalb von Hoppegarten heißt - das Neuenhagener Mühlenfließ windet sich auf 31 km durch Brandenburg und Berlin. Dabei fließt sie oft durch Wiesen und offene Landschaft wie die des Erpetals, eine Besonderheit, denn das Erpetal ist eines der wenigen erhaltenen Fließtäler in Berlin. Doch die Einleitungen des Klärwerkes Münchehofe, die nicht durchgehend gesicherte Passierbarkeit für Wasserorganismen und Defizite in der Gewässerstruktur beeinflussen den ökologischen Zustand negativ. Eine entsprechende Untersuchung zur Durchgängigkeit finden Sie im Servicebereich unter Gutachten.
 
Um einen guten Zustand zu erreichen besteht Handlungsbedarf. Deshalb haben die Länder Brandenburg und Berlin mit der Erpe/dem Neuenhagener Mühlenfließ das 3. gemeinsame Projekt zur ökologischen Gewässerentwicklung in Angriff genommen.

Vorbereitende Maßnahmenplanung

Die vorbereitende Maßnahmenplanung für die Entwicklung der Erpe ist abgeschlossen. Die 'technische integrative Zusammenfassung der Maßnahmenplanung' und das Gutachten über die Auswirkungen der Maßnahmen auf den Grundwasserstand stellen wir Ihnen im Downloadbereich zur Verfügung.
Das noch ausstehende abschließende Infoforum möchten wir anbieten, sobald wir erste Ergebnisse des im Juni gestarteten mikrobiologischen Monitorings vorliegen haben, um die verbliebenen offenen Fragen belastbar zu beantworten.
Wir werden den Termin an dieser Stelle rechtzeitig veröffentlichen.

Baumaßnahme Erpe (Foto: SenStadtUm / X OW 14)
Baumaßnahme Erpe
Derzeit werden weitere Schritte getan, um die Ökologie und den Hochwasserschutz an der Erpe zu verbessern. Die vorbereitende Maßnahmenplanung wurde im April den zuständigen Berliner und Brandenburger Behörden zur Fortschreibung übergeben. Ende Mai ist in Berlin eine erste Teilmaßnahme durch die Gewässerunterhaltung realisiert worden: unterhalb der S-Bahntrasse der S3 (in Fließrichtung) sind zur Erhöhung der Strömungsdiversität Strömungslenker eingebaut worden. Neu gepflanzt hochstämmige Erlen werden künftig für eine natürliche Uferbefestigung und Beschattung der Erpe an dieser Stelle sorgen. Viele Tiere nutzen die beruhigten bzw. schneller strömenden Wasserbereiche bereits.

Alles im Fluss

Zur Maßnahmenplanung ist eine Broschüre im handlichen Din A 5 Format erschienen. Auf 36 Seiten können Sie kurz und bündig die wichtigsten Informationen rund um das Projekt nachlesen. Neben Maßnahmenkarten finden Sie Hintergründe und Erläuterungen. Die Broschüre steht unter der Rubrik Service zum Download bereit. Gern senden wir Ihnen die Broschüre auch zu.
Kontakt unter gertraud.kubiak@senstadtum.berlin.de

Aktiv mitgestalten!

Die Erpe bzw. das Neuenhagener Mühlenfließ bewegt die Gemüter. Das wird durch erfolgreiche Veranstaltungen wie der "1. Wasserkonferenz Hoppegarten" mit über 100 Teilnehmern, organisiert von der Initiativgruppe Lokale Agenda 21 Hoppegarten im November 2009 deutlich. Wir möchten an dieses Interesse anknüpfen und den Prozess der Konzeptentwicklung gemeinsam mit dem Landesumweltamt Brandenburg mit einem Angebot an Beteiligungsmöglichkeiten begleiten. Mitarbeit ist möglich in
  • dem projektbegleitenden Arbeitsskreis als Arbeitsform der Fachverwaltungen, federführend geleitet durch das Landesumweltamt Brandenburg
  • Informationsforen als Angebot für die breite Öffentlichkeit
  • kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit z. B. über Pressemitteilungen



Termine und Veranstaltungen


1. Beteiligungswerkstatt vom 08. November 2011
Nach den vier Informationsforen im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes Neuenhagener Mühlenfließ/Erpe unter der Federführung des Landes Brandenburg folgte am 08.11.2011 die vorbereitende Maßnahmenplanung für Berlin zur weiteren Entwicklung der Erpe vom Klärwerkseinleiter oberhalb der Heidemühle bis zur Mündung in die Spree.
Das Seebad in Friedrichshagen war sehr gut besucht. Über 80 Interessierte haben sich konstruktiv über die Maßnahmenvorschläge für die künftige Entwicklung der Erpe ausgetauscht. An fünf Tischen wurde anhand von Maßnahmenkarten intensiv über Ökologie, Hochwasserschutz, Erlebnisqualität, die Folgen der Klärwerkseinleitung und vieles mehr diskutiert. Die Vorträge zu den Hintergründen und Zielen des Projektes und die Dokumentation der Ergebnisse stellen wir Ihnen gern unter der Rubrik Service zur Verfügung.


2. Beteiligungswerkstatt vom 04. September 2012
Das Seebad Friedrichshagen war wieder gut gefüllt - über 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger erörterten in 4 Arbeitsgruppen den derzeitigen Stand der Maßnahmenplanung. Die zwischenzeitlich fertig gestellte Grundwassermodellierung bot eine neue Basis, um die weiterentwickelten Vorschläge der auf einen besseren Hochwasserschutz und die Steigerung der ökologischen Qualität zielenden Maßnahmen zu diskutieren. Am Ende herrschte Konsens darüber, dass für die Verbesserung der ökologischen Situation und zur Steigerung der Hochwasserschutzes gehandelt werden muss. Den zeitlichen Rahmen und weitere Informationen zum Projekt (u.a. aktueller Planungsstand, die Ergebnisse der Grundwassermodellierung) finden Sie in den Skripten der referierten Vorträge in unserem Servicebereich.


1. Informationsforum am 07. September 2010
Im Gemeindesaal Hoppegarten fand das „1. Informationsforum Neuenhagener Mühlenfließ / Erpe“ statt. In zahlreichen Vorträgen wurden Hintergründe, Ziele und Pläne der vorbereitenden Maßnahmenplanung zur Erreichung des guten ökologischen Zustandes gemäß Wasserrahmenrichtlinie für das Fließ erläutert.
Die Vorträge finden Sie unter www.wasserblick.net/servlet/is/110405/.


2. Informationsforum am 30. November 2010
Auf dem zweite Informationsforum diskutierten rund 100 Anwohner, Naturschützer, Angler und andere Interessierte von 18:00 Uhr bis 21:45 Uhr im Kino Union in Berlin-Friedrichshagen verschiedene Aspekte der Renaturierung der Erpe bzw. den Neuenhagener Mühlenfließes. Besonders intensiv besprochen wurden die Einflüsse des Klärwerkes Münchehofe und die besondere hydraulische Situation der Erpe. Der Abend wurd durch erste konkrete Maßnahmenvorschläge abgerundet. Die Vorträge finden Sie unter www.wasserblick.net/servlet/is/112503/. Ein weiteres Forum ist im 1. Quartal 2011 für Altlandsberg geplant.


3. Informationsforum vom 23. März 2011
Nach Veranstaltungen in Hoppegarten und Berlin-Köpenick waren zum 3. Forum besonders die Anwohner des Fließoberlaufes aus Werneuchen und Umgebung eingeladen, sich umfassend über das Projekt zu informieren. Von 17:00 Uhr bis 20:30 Uhr wurde der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Wie schon auf den vorhergehenden Veranstaltungen fand eine konstruktive Diskussion statt. Neue Aspekte konnten in die Planung aufgenommen werden. Das vierte Infoforum mit der Vorstellung des Gewässerentwicklungskonzeptes ist für Ende Mai in Hoppegarten geplant.
Die Vorträge des 3. Infoforums können Sie nachlesen unter www.wasserblick.net/servlet/is/114128/


4. Informationsforum vom 25. Mai 2011
Nach über einem Jahr Arbeit ist in einem intensiven Prozess mit vielen Beteiligten die Maßnahmenplanung für das Gewässerentwicklungskonzept Erpe / Neuenhagener Mühlenfließ fertiggestellt worden. Die Ergebnisse wurden auf dem vierten Forum am 25.05.2011 von 17:30 Uhr bis 21:00 Uhr vor ca. 50 Teilnehmern im Gemeindesaal Hoppegarten vorgestellt. Der Fokus liegt vor allem auf einer Veränderung der Gewässerunterhaltung. Künftig soll sie aktiv die Fauna und Flora im und am Fließ fördern. Die Vorträge des 4. Infoforums können Sie unter www.wasserblick.net/servlet/is/114684/ nachlesen.

Im zweiten Halbjahr soll nun das Konzept für den Berliner Abschnitt der Erpe weiter untersetzt werden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.




*) Alle Vorträge sowie die darin eingebundenen Fotografien, Zeichnungen und Darstellungen unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Alle dadurch begründeten Rechte, insbesondere der Übersetzung, des Nachdruckes, der Veröffentlichung, des Vortrages, der Entnahme von Fotos, Abbildungen und Tabellen sind, auch auszugsweise, vorbehalten.


Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
- VIII E 24 -, Frau Köhler
Tel.: 030 9025-2448; E-Mail: antje.koehler@senstadtum.berlin.de

- VIII E 25 -, Frau Goll
Tel.: 030 9025-2026; E-Mail: leonie.goll@senstadtum.berlin.de