01.16 Entsiegelungspotenziale (Ausgabe 2012)

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Karte 01.16
  1. Die Abgrenzung der potenziellen Entsiegelungsflächen orientiert sich zum einen an den in den Luftbildern erkennbaren Nutzungsstrukturen / Versiegelungen, zum anderen an den Flurstücksgrenzen der ALK.
    Dieses Vorgehen wurde gewählt, um Bereiche mit Entsiegelungspotenzial angemessen genau zu verorten und gleichzeitig bei der Überlagerung mit den flurstücksbezogenen Sachdaten die Entstehung "ungewollter Anschnittsflächen" zu vermeiden.
  2. Die Flächen werden in der Karte anhand der fachlichen Bewertung des Entsiegelungspotenzials differenziert und in verschiedenen Farbtönen dargestellt.
  3. Eine weitere Differenzierung erfolgt anhand des geschätzten flächenmäßigen Entsiegelungspotenzials. Die Entsiegelungspotenziale lassen sich nicht mit einem einheitlichen Genauigkeitsgrad abbilden.
    Während in einigen der recherchierten Fällen die vorhandene, gut auf den Hintergrundkarten abgrenzbare Versiegelung vollständig zurückgebaut werden kann, besteht in anderen Fällen nur das Potenzial zur Teilentsiegelung, so dass die Größe der digitalisierten Fläche nicht unbedingt mit der Größe des flächenmäßigen Entsiegelungspotenzials korrespondiert. Daher wird das tatsächliche Entsiegelungspotenzial gesondert quantifiziert. Flächen, deren Entsiegelungspotenzial weniger als 50 % beträgt, werden doppelt schraffiert dargestellt.
  4. In einer Reihe von Fällen konnte das flächenmäßige Entsiegelungspotenzial nicht quantifiziert werden. Das war vorwiegend der Fall, wenn diffus auf der Fläche verteilte Entsiegelungspotenziale benannt worden sind (z.B. Möglichkieten zur Teilentsiegelung im Rahmen einer Umstrukturierung). In anderen Fällen konnten die Entsiegelungspotenziale nicht quantifiziert werden, da sie weder durch die Verwaltungsmitarbeiter benannt, noch durch die Auswertung von Luftbildern konkret abgegrenzt werden konnten (z.B. Bunkeranlage). Diese Flächen werden einfach schraffiert dargestellt.
  5. Bisher nicht bearbeitete Bezirke und Bezirksteile sind mit einer grauen Schraffur hinterlegt.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Kommunikation

Konzeption:
  • SenStadtUm Gruppe VIII C 3(Ministerielle technische Grundsatz- und Planungsangelegenheiten des Bodenschutzes)
  • SenStadtUm Gruppe III F 1 (Informationssystem Stadt und Umwelt, Umweltatlas)

Datengrundlage:
Daten des Informationssystems Stadt und Umwelt
  • Flurstücke gemäß automatisiertem Liegenschaftskataster (ALK), Stand 2010
  • Automatisiertes Liegenschaftsbuch (ALB, nur für Flurstücke im Eigentum des Landes Berlin), Stand 2010
  • Blockgeometrien des Informationssystems Stadt und Umwelt (ISU 5), Stand 2005
  • Planungshinweise zum Bodenschutz (2009)
  • Geltungsbereiche laufender und abgeschlossener Bebauungsplanverfahren, Stand 2010
  • Flächennutzungsplan FNP, Stand 2009
  • Landschaftsplanverfahren (2009)
  • Schutzgebiete nach Naturschutzrecht (LSG, NSG, FFH, flächenhafte Naturdenkmale) Stand 2009
  • Liste der Ortsteile (2011)
Diana Blaschke, Wolfram Siewert (Cassens + Siewert Planning Group), Josef Gerstenberg: Entsiegelungspotenziale in Berlin, im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Berlin 2011

Datenbearbeitung:
Arbeitsgemeinschaft Fachgerechter Bodenschutz Berlin
Diana Blaschke, Wolfram Siewert (Planungsgruppe Cassens + Siewert),
Josef Gerstenberg

Kartenerstellung:
Josef Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
Dezember 2011

Kartengrundlage:
Blockkarte 1:5.000 (ISU5), Stand 2010, Karte von Berlin im Maßstab 1:5.000 (K5), Stand 2010, ALK Stand 2010

Diese Karte ist gesetzlich geschützt. Nachdruck oder sonstige Vervielfältigung nur mit Erlaubnis des Herausgebers.

Ausgabe 2012

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