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Umweltatlas Berlin

02.13 Oberflächenabfluß, Versickerung, Gesamtabfluss und Verdunstung aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)

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Die Karte besteht aus 5 Teilkarten.

Karte 02.13.1 Oberflächenabfluss aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)
2.13.1 Oberflächenabfluss aus Niederschlägen
Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Zur Berechnung des Oberflächenabflusses und der Versickerung wurde an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Berlin ein komplexes Modell entwickelt und programmiert. Das Berechnungsverfahren greift auf die Datenbestände des Umweltinformationssystems zu. So wurde für ca. 25.000 Einzelflächen zuerst der Gesamtabfluss (Niederschlag minus Verdunstung) und dann der Oberflächenabfluss und die Versickerung bestimmt.
  2. Welche Anteile zur Versickerung gelangen, ist vor allem abhängig von der Vegetation, dem Boden, dem Ausmaß und der Art der Versiegelung sowie dem Anschlussgrad versiegelter Flächen an die Kanalisation.
  3. Auf den Geschiebemergelhochflächen gelangt ein Teil des Sickerwassers unterirdisch in die Gewässer und wird als Oberflächenwasser abgeführt. Dieser Teil gelangt nicht in das Grundwasser.
  4. In Bereichen mit flurnahem Grundwasser tritt durch den Kapillaraufstieg von Grundwasser in die verdunstungsbeeinflusste Bodenzone eine erhöhte Verdunstung auf.Liegt die reale Verdunstung höher als der Niederschlag, tritt Wasserzehrung auf.
  5. Bei einigen hochversiegelten Flächen liegen keine Angaben darüber vor, ob das Regenwasser über die Kanalisation abgeleitet wird. Aus diesem Grunde wird für diese Flächen der gesamte entstehende Abfluss in den Karten als Versickerung ausgewiesen. Der Grad der Versiegelung und die Höhe des Abflusses lässt es jedoch in einigen Fällen als unwahrscheinlich erscheinen, dass das Wasser tatsächlich versickert.
  6. Der Gesamtabfluss, die Versickerung und der Oberflächenabfluss der Straßen wurde den angrenzenden Blöcken zugeschlagen und dort mit verrechnet und dargestellt.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Referat III F Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU),
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Text:
M. Bach, Dr. G. Glugla, III F 1

Datengrundlage:

  • Flächennutzung 2010 (Karten 06.01, 06.02, Ausgabe 2011)
  • Niederschlag (langjähriges Mittel 1961-1990)
  • Versiegelung 2011 (Karte 01.02, Ausgabe 2012)
  • Belagsartenverteilung 1988, z. T. aktualisiert 2012
  • Vegetationsstruktur 2010
  • Nutzbare Feldkapazität 2012
  • Flurabstand des Grundwassers 2009 (Karte 02.07, Ausgabe 2010)
  • Kanalisation und Kanalisierungsgrad 2012

Datenbearbeitung:

  • J. Gerstenberg unter Verwendung des Programmes ABIMO V.3.2 der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Kartenerstellung:
J. Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
November 2012

Kartengrundlage:
Blockkarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50, Stand 2010)

Aktualisierte Ausgabe 2013

  Karte 02.13.2 Versickerung aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)
2.13.2 Versickerung aus Niederschlägen

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Zur Berechnung des Oberflächenabflusses und der Versickerung wurde an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Berlin ein komplexes Modell entwickelt und programmiert. Das Berechnungsverfahren greift auf die Datenbestände des Umweltinformationssystems zu. So wurde für ca. 25.000 Einzelflächen zuerst der Gesamtabfluss (Niederschlag minus Verdunstung) und dann der Oberflächenabfluss und die Versickerung bestimmt.
  2. Welche Anteile zur Versickerung gelangen, ist vor allem abhängig von der Vegetation, dem Boden, dem Ausmaß und der Art der Versiegelung sowie dem Anschlussgrad versiegelter Flächen an die Kanalisation.
  3. Auf den Geschiebemergelhochflächen gelangt ein Teil des Sickerwassers unterirdisch in die Gewässer und wird als Oberflächenwasser abgeführt. Dieser Teil gelangt nicht in das Grundwasser.
  4. In Bereichen mit flurnahem Grundwasser tritt durch den Kapillaraufstieg von Grundwasser in die verdunstungsbeeinflusste Bodenzone eine erhöhte Verdunstung auf.Liegt die reale Verdunstung höher als der Niederschlag, tritt Wasserzehrung auf.
  5. Bei einigen hochversiegelten Flächen liegen keine Angaben darüber vor, ob das Regenwasser über die Kanalisation abgeleitet wird. Aus diesem Grunde wird für diese Flächen der gesamte entstehende Abfluss in den Karten als Versickerung ausgewiesen. Der Grad der Versiegelung und die Höhe des Abflusses lässt es jedoch in einigen Fällen als unwahrscheinlich erscheinen, dass das Wasser tatsächlich versickert.
  6. Der Gesamtabfluss, die Versickerung und der Oberflächenabfluss der Straßen wurde den angrenzenden Blöcken zugeschlagen und dort mit verrechnet und dargestellt.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Referat III F Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU),
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Text:
M. Bach, Dr. G. Glugla, III F 1

Datengrundlage:

  • Flächennutzung 2010 (Karten 06.01, 06.02, Ausgabe 2011)
  • Niederschlag (langjähriges Mittel 1961-1990)
  • Versiegelung 2011 (Karte 01.02, Ausgabe 2012)
  • Belagsartenverteilung 1988, z. T. aktualisiert 2012
  • Vegetationsstruktur 2010
  • Nutzbare Feldkapazität 2012
  • Flurabstand des Grundwassers 2009 (Karte 02.07, Ausgabe 2010)
  • Kanalisation und Kanalisierungsgrad 2012

Datenbearbeitung:

  • J. Gerstenberg unter Verwendung des Programmes ABIMO V.3.2 der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Kartenerstellung:
J. Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
November 2012

Kartengrundlage:
Blockkarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50, Stand 2010)

Aktualisierte Ausgabe 2013

 
Karte 02.13.3 Gesamtabfluss aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)
2.13.3 Gesamtabfluss aus Niederschlägen

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Zur Berechnung des Oberflächenabflusses und der Versickerung wurde an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Berlin ein komplexes Modell entwickelt und programmiert. Das Berechnungsverfahren greift auf die Datenbestände des Umweltinformationssystems zu. So wurde für ca. 25.000 Einzelflächen zuerst der Gesamtabfluss (Niederschlag minus Verdunstung) und dann der Oberflächenabfluss und die Versickerung bestimmt.
  2. Welche Anteile zur Versickerung gelangen, ist vor allem abhängig von der Vegetation, dem Boden, dem Ausmaß und der Art der Versiegelung sowie dem Anschlussgrad versiegelter Flächen an die Kanalisation.
  3. Auf den Geschiebemergelhochflächen gelangt ein Teil des Sickerwassers unterirdisch in die Gewässer und wird als Oberflächenwasser abgeführt. Dieser Teil gelangt nicht in das Grundwasser.
  4. In Bereichen mit flurnahem Grundwasser tritt durch den Kapillaraufstieg von Grundwasser in die verdunstungsbeeinflusste Bodenzone eine erhöhte Verdunstung auf.Liegt die reale Verdunstung höher als der Niederschlag, tritt Wasserzehrung auf.
  5. Bei einigen hochversiegelten Flächen liegen keine Angaben darüber vor, ob das Regenwasser über die Kanalisation abgeleitet wird. Aus diesem Grunde wird für diese Flächen der gesamte entstehende Abfluss in den Karten als Versickerung ausgewiesen. Der Grad der Versiegelung und die Höhe des Abflusses lässt es jedoch in einigen Fällen als unwahrscheinlich erscheinen, dass das Wasser tatsächlich versickert.
  6. Der Gesamtabfluss, die Versickerung und der Oberflächenabfluss der Straßen wurde den angrenzenden Blöcken zugeschlagen und dort mit verrechnet und dargestellt.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Referat III F Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU),
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Text:
M. Bach, Dr. G. Glugla, III F 1

Datengrundlage:

  • Flächennutzung 2010 (Karten 06.01, 06.02, Ausgabe 2011)
  • Niederschlag (langjähriges Mittel 1961-1990)
  • Versiegelung 2011 (Karte 01.02, Ausgabe 2012)
  • Belagsartenverteilung 1988, z. T. aktualisiert 2012
  • Vegetationsstruktur 2010
  • Nutzbare Feldkapazität 2012
  • Flurabstand des Grundwassers 2009 (Karte 02.07, Ausgabe 2010)
  • Kanalisation und Kanalisierungsgrad 2012

Datenbearbeitung:

  • J. Gerstenberg unter Verwendung des Programmes ABIMO V.3.2 der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Kartenerstellung:
J. Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
November 2012

Kartengrundlage:
Blockkarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50, Stand 2010)

Aktualisierte Ausgabe 2013

  Karte 02.13.4 Versickerung aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)
2.13.4 Versickerung aus Niederschlägen
ohne Berüksichtigung der Versiegelung
Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Dargestellt wird die Versickerung von Niederschlägen auf unversiegelten Böden. Die dargestellten Werte beziehen sich nur auf den unversiegelten Teil der Blöcke bzw. Teilflächen. Mit diesem Kennwert kann die Leistungsfähigkeit unversiegelter Böden für den Wasserhaushalt beschrieben werden. Dieser Kennwert kann als Kriterium für die Bewertung von Böden im Rahmen des vorsorgenden Bodenschutzes oder für die Eingriffsbewertung nach dem Naturschutzgesetz herangezogen werden. Für wasserwirtschaftliche Betrachtungen ist der Einfluß der Versiegelung und der Kanalisation zu beachten, die einen entscheidenden Einfluß auf den Wasserhaushalt urbaner Gebiete haben. In diesem Zusammenhang sei auf die Karte 02.13.2 verwiesen.
  2. Zur Berechnung der Versickerung wurde - wie auch für die Karte 02.13.2 - das an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Berlin entwickelte und programmierte komplexe Modell ABIMO angewendet. Das Berechnungsverfahren greift auf die Datenbestände des Informationssystems Stadt und Umwelt zu. Die Berechnung für die ca. 25.000 Einzelflächen erfolgte unter der Annahme, dass alle Flächen unversiegelt sind; Straßenflächen blieben unberücksichtigt.
  3. Welche Anteile zur Versickerung gelangen, ist vor allem abhängig von der Vegetation, dem Boden und dem Flurabstand.
  4. In Bereichen mit flurnahem Grundwasser tritt durch den Kapillaraufstieg von Grundwasser in die verdunstungsbeeinflußte Bodenzone eine erhöhte Verdunstung auf. Liegt die reale Verdunstung höher als der Niederschlag, tritt Wasserzehrung auf.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Referat III F Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU),
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Text:
M. Bach, Dr. G. Glugla, III F 1

Datengrundlage:

  • Flächennutzung 2010 (Karten 06.01, 06.02, Ausgabe 2011)
  • Niederschlag (langjähriges Mittel 1961 - 1990)
  • Belagsartenverteilung 1988, z. T. aktualisiert 2012
  • Vegetationsstruktur 2010
  • Nutzbare Feldkapazität 2012
  • Flurabstand des Grundwassers 2009 (Karte 02.07, Ausgabe 2010)
  • Kanalisation und Kanalisierungsgrad 2012

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
J. Gerstenberg unter Verwendung des Programmes ABIMO V.3.2 der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Kartenerstellung:
J. Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
November 2012

Kartengrundlage:
Blockkarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50, Stand 2010)

Aktualisierte Ausgabe 2013

 
Karte 02.13.5 Verdunstung aus Niederschlägen 2012 (Ausgabe 2013)
2.13.5 Verdunstung aus Niederschlägen

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Zur Berechnung des Oberflächenabflusses und der Versickerung wurde an der Bundesanstalt für Gewässerkunde in Berlin ein komplexes Modell entwickelt und programmiert. Das Berechnungsverfahren greift auf die Datenbestände des Umweltinformationssystems zu. So wurde für ca. 25.000 Einzelflächen zuerst der Gesamtabfluss (Niederschlag minus Verdunstung) und dann der Oberflächenabfluss und die Versickerung bestimmt.
  2. Welche Anteile zur Versickerung gelangen, ist vor allem abhängig von der Vegetation, dem Boden, dem Ausmaß und der Art der Versiegelung sowie dem Anschlussgrad versiegelter Flächen an die Kanalisation.
  3. Auf den Geschiebemergelhochflächen gelangt ein Teil des Sickerwassers unterirdisch in die Gewässer und wird als Oberflächenwasser abgeführt. Dieser Teil gelangt nicht in das Grundwasser.
  4. In Bereichen mit flurnahem Grundwasser tritt durch den Kapillaraufstieg von Grundwasser in die verdunstungsbeeinflusste Bodenzone eine erhöhte Verdunstung auf.Liegt die reale Verdunstung höher als der Niederschlag, tritt Wasserzehrung auf.
  5. Bei einigen hochversiegelten Flächen liegen keine Angaben darüber vor, ob das Regenwasser über die Kanalisation abgeleitet wird. Aus diesem Grunde wird für diese Flächen der gesamte entstehende Abfluss in den Karten als Versickerung ausgewiesen. Der Grad der Versiegelung und die Höhe des Abflusses lässt es jedoch in einigen Fällen als unwahrscheinlich erscheinen, dass das Wasser tatsächlich versickert.
  6. Der Gesamtabfluss, die Versickerung und der Oberflächenabfluss der Straßen wurde den angrenzenden Blöcken zugeschlagen und dort mit verrechnet und dargestellt.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Referat III F Informationssystem Stadt und Umwelt (ISU),
Bundesanstalt für Gewässerkunde

Text:
M. Bach, Dr. G. Glugla, III F 1

Datengrundlage:

  • Flächennutzung 2010 (Karten 06.01, 06.02, Ausgabe 2011)
  • Niederschlag (langjähriges Mittel 1961-1990)
  • Versiegelung 2011 (Karte 01.02, Ausgabe 2012)
  • Belagsartenverteilung 1988, z. T. aktualisiert 2012
  • Vegetationsstruktur 2010
  • Nutzbare Feldkapazität 2012
  • Flurabstand des Grundwassers 2009 (Karte 02.07, Ausgabe 2010)
  • Kanalisation und Kanalisierungsgrad 2012

Datenbearbeitung:

  • J. Gerstenberg unter Verwendung des Programmes ABIMO V.3.2 der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Kartenerstellung:
J. Gerstenberg

Bearbeitungsstand:
November 2012

Kartengrundlage:
Blockkarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50, Stand 2010)

Aktualisierte Ausgabe 2013

 

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