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02.07 Flurabstand des Grundwassers 2006 (Ausgabe 2007)

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Karte 02.07 Flurabstand des Grundwassers 2006 (Ausgabe 2007)

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Der Flurabstand wurde mit Hilfe eines dv-gestützten Verfahrens rechnerisch aus der Geländehöhe und dem Grundwasserstand über dem Meeresspiegel ermittelt.
  2. Den Angaben über die Geländehöhe liegen ca. 400 000 Punkte aus dem digitalen Geländemodell des Informationssystems Stadt und Umwelt zugrunde, die mit Hilfe eines Rechenverfahrens (Surfer) interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden. (vgl. Karte 01.08)
  3. Den Angaben über den Grundwasserstand liegen ca. 1 500 Messwerte von Mai 2006 aus eingemessenen Grundwassermessstellen zugrunde, die mit Hilfe des oben genannten Rechenverfahrens interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden.
  4. Durch die Ausbildung von grundwasserhemmenden Schichten (Geschiebemergel) auf den Hochflächen des Barnim und des Teltow geben die Grundwasserstandswerte in den gespannten Bereichen nur die Grundwasserdruckfläche an, nicht aber die tiefer liegende Grundwasseroberfläche, die für den Flurabstand entscheidend ist.
    Aus diesem Grunde wurde hier die Unterkante des über dem Grundwasser liegenden Geschiebemergels in die Berechnungen einbezogen. Hierzu wurden die Schnitte des "Geologisches Atlas von Berlin" sowie Daten aus ca. 33 000 Bohrungen entsprechend ausgewertet.
  5. Aus den Werten für die Geländehöhe und den Werten des Wasserstandes bzw. der Unterkante des Grundwasserhemmers wurde durch Differenzbildung der Flurabstand bestimmt.
  6. Insbesondere auf den Hochflächen kann kleinräumig oder regional in sandigen oder kiesigen Einlagerungen schwebendes Grundwässer (Schichtwasser) auftreten, die durch das gewählte Verfahren nicht erfasst wird. Die Flurabstandswerte beziehen sich auf den Hochflächen vielmehr auf den Hauptgrundwasserleiter.
  7. Das Höhenmodell weist aufgrund der Datenlage z. T. Ungenauigkeiten auf. Dies betrifft einerseits Gebiete im Außenbereich, in denen zu wenig Höhenpunkte vorlagen, andererseits Gebiete, in denen Höhenpunkte verwendet wurden, deren Zeitpunkt der Einmessung möglicherweise vor der Bebauung dieser Fläche liegt. Da im Rahmen der Baumaßnahmen oft aufgeschüttet wurde, sind in der Flurabstandskarte ausgewiesene Senken mit geringem Flurabstand eventuell nicht mehr vorhanden.
  8. Diese Karte ist aufgrund des gewählten Maßstabs und der angewandten Methode als Übersichtskarte gedacht und kann kleinräumige Untersuchungen nicht ersetzen.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
SenGesUmV Referat II E (Landesgeologie)
SenStadt Referat III F (Informationssystem Stadt und Umwelt)

Textentwurf:
Dr. Hannappel (Hydor Consult GmbH), III F , SenGesUmV II E 3

Textredaktion:
III F

Datengrundlage:

  • Digitales Geländemodell
  • Messwerte von ca. 1500 Grundwasserbeobachtungsrohren (Mai 2006)
  • Bohrungsdaten des Archivs der Landesgeologie Berlin
  • Daten des Gewässerkundlichen Landesdienstes

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
Hydor Consult, III F

Bearbeitungsstand:
Dezember 2006

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 5 000 des ISU Berlin (ISU 5, Stand 2005)

Aktualisierte Ausgabe 2007

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