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Umweltatlas Berlin

02.07 Flurabstand des Grundwassers 2002 (Ausgabe 2003)

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Karte 02.07 Flurabstand des Grundwassers (Ausgabe 2003)

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Der Flurabstand wurde mit Hilfe eines dv-gestützten Verfahrens rechnerisch aus der Geländehöhe und dem Grundwasserstand über dem Meeresspiegel ermittelt.
  2. Den Angaben über die Geländehöhe liegen ca. 85 000 aus dem digitalen Geländemodell sowie ca. 19 000 Punkte aus den geologischen Schnitten des "Geologisches Atlas von Berlin" zugrunde, die mit Hilfe eines Rechenverfahrens (Surfer) interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden. Hierbei wurden Hochpunkte (Berge) und Tiefpunkte (Gewässer) besonders berücksichtigt. (vgl. Karte 01.08)
  3. Den Angaben über den Grundwasserstand liegen ca. 1 500 Messwerte von Mai 2002 aus eingemessenen Grundwassermessstellen zugrunde, die mit Hilfe des oben genannten Rechenverfahrens interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden. Hierbei wurden die Gewässer sowie die Brunnen der Wasserwerke besonders berücksichtigt.
  4. Durch die Ausbildung von grundwasserhemmenden Schichten (Geschiebemergel) auf den Hochflächen des Barnim und des Teltow geben die Grundwasserstandswerte in den gespannten Bereichen nur die Grundwasserdruckfläche an, nicht aber die tiefer liegende Grundwasseroberfläche, die für den Flurabstand entscheidend ist.
    Aus diesem Grunde wurde hier die Unterkante des über dem Grundwasser liegenden Geschiebemergels in die Berechnungen einbezogen. Hierzu wurden die Schnitte des "Geologisches Atlas von Berlin" sowie Daten aus ca. 33 000 Bohrungen entsprechend ausgewertet.
  5. Aus den Werten für die Geländehöhe und den Werten des Wasserstandes bzw. der Unterkante des Grundwasserhemmers wurde durch Differenzbildung der Flurabstand bestimmt.
  6. Insbesondere auf den Hochflächen kann kleinräumig oder regional in sandigen oder kiesigen Einlagerungen schwebendes Grundwässer (Schichtwasser) auftreten, die durch das gewählte Verfahren nicht erfasst wird. Die Flurabstandswerte beziehen sich auf den Hochflächen vielmehr auf den Hauptgrundwasserleiter.
  7. Das Höhenmodell weist aufgrund der Datenlage z. T. Ungenauigkeiten auf. Dies betrifft einerseits Gebiete im Außenbereich, in denen zu wenig Höhenpunkte vorlagen, andererseits Gebiete, in denen Höhenpunkte verwendet wurden, deren Zeitpunkt der Einmessung möglicherweise vor der Bebauung dieser Fläche liegt. Da im Rahmen der Baumaßnahmen oft aufgeschüttet wurde, sind in der Flurabstandskarte ausgewiesene Senken mit geringem Flurabstand eventuell nicht mehr vorhanden.
  8. Diese Karte ist aufgrund des gewählten Maßstabs und der angewandten Methode als Übersichtskarte gedacht und kann kleinräumige Untersuchungen nicht ersetzen.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Gruppe VIII E 3 (Landesgeologie)
Gruppe IX B 2 (Informationssystem Stadt und Umwelt)

Textentwurf:
Dr. Hannappel (Hydor Consult GmbH), IX B 2

Textredaktion:
IX B 2

Datengrundlage:

  • Digitales Geländemodell
  • Messwerte von ca. 1500 Grundwasserbeobachtungsrohren (Mai 2002)
  • Bohrungsdaten des Archivs der Landesgeologie Berlin
  • Daten des Gewässerkundlichen Landesdienstes

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
BTU Cottbus, Hydor Cosult, IX B 2

Farbkonzept:
Ralf Armbruster

Bearbeitungsstand:
Oktober 2003

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 50 000 des ISU Berlin (Stand 2003)

Aktualisierte Ausgabe 2003

Karte als PDF-Dokument
(bitte etwas Geduld beim Kartenaufbau)


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