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01.01 Bodengesellschaften 2001 (Ausgabe 2005)

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Karte 01.01 Bodengesellschaften 2001 (Ausgabe 2005)

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Die Konzeptkarte der Bodengesellschaften umfasst die 2002 aktualisierte und überarbeitete, 1985 erstmalig für West-Berlin veröffentlichte und 1994 auf Basis von Analogieschlüssen auf Ost-Berlin erweiterte Karte der Bodengesellschaften. Die Karte in ihrer Gesamtheit ist damit eine Konzeptkarte und bezieht sich ausschließlich auf unversiegelte Böden
  2. Grundlage für die Konzeptkarte der Bodengesellschaften sind Aufgrabungen und Bohrstockeinschläge, die, insbesondere im westlichen Stadtteil, in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie im Siedlungsbereich unter Berücksichtigung der Flächennutzungen durchgeführt wurden. Für Gebiete, für die Einzelkartierungen und Profile vorlagen, ist die Karte bestätigt, für Bereiche, für die die Bodengesellschaften aufgrund vergleichbarer naturräumlicher Gegebenheiten übertragen wurden, teilbestätigt. Die von der Nutzung anthropogen geprägten Böden (Siedlungs- und Industriegebiete, Militärstandorte u.a.) wurden teilweise auf einzelnen Flächen untersucht und die Ergebnisse durch Analogieschlüsse auf Gebiete vergleichbarer Nutzung übertragen. Für diese Flächen ist die Karte in jedem fall eine Konzeptkarte.
  3. Die Darstellung der Verbreitung einzelner Bodentypen ist in einer Karte mit einem Maßstab von 1 : 50 000 nur bedingt möglich. Daher wurden aus mehreren charakteristischen Bodentypen Bodengesellschaften gebildet. Naturnahe Böden lassen eine deutliche Beziehung zum Ausgangsmaterial der Bodenbildung und zu den aktuellen naturräumlichen Gegebenheiten erkennen. Böden naturnaher Bodengesellschaften sind durch ein Wirkungsgefüge miteinander verknüpft und in ihrer Genese voneinander abhängig. Die Benennung der Bodengesellschaften erfolgt durch die das Wirkungsgefüge charakterisierenden Böden, wobei Anfangs- und Endböden der Gesellschaft angegeben sind. Die Böden der anthropogen geprägten Bodengesellschaften sind lediglich nach ihrem gemeinsamen Auftreten innerhalb einer Nutzung zusammengefaßt. Sie sind nicht miteinander gekoppelt.
  4. Die Bodengesellschaften sind nach Art und Umfang des menschlichen Einflusses gegliedert. Zu Beginn stehen Bodengesellschaften mit naturnahen Böden (mit Bindestrich zwischen ihren Gliedern gekennzeichnet), am Ende die der anthropogen veränderten Böden (durch ein "+" Zeichen miteinander verbunden).
  5. Die Bodengesellschaften weisen drei unterschiedliche Differenzierungsniveaus auf:
    • Bodengesellschaften - anhand von Kartierungen und Beprobungen bestätigte und beschriebene Vergesellschaftung von Böden.
    • Konzept-Bodengesellschaften - bisher in West-Berlin nicht ausgewiesene bzw. nicht vorkommende Kombinationen von Nutzung und Geomorphologie, für die die Bestätigung durch Bodenuntersuchungen aussteht.
    • Sammelgesellschaften - Zusammenfassungen von Bodengesellschaften, die bei der derzeitigen Datenlage in Ost-Berlin nicht in der von Grenzius (1997) angegebenen Weise zu unterscheiden sind.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Sonderbereich Kommunikation

Konzeption:
Gruppe III F 1 (Informationsystem Stadt und Umwelt)

Text:
III F 1

Datengrundlage:
Grenzius, R. 1987: Die Böden Berlins (West). Diss. TU Berlin

Verschiedene bodenkundliche Gutachten und Einzelkartierungen des Instituts für Bodenkunde der TU Berlin

Flächennutzung Stand 2001

Karte der Kriegszerstörung

Versiegelung Stand 2001

Mittelmaßstäbliche landwirtschaftliche Kartierung

Geologische Übersichtskarte 1:50 000 und 1: 100 000

Forstliche Standortkartierung

Preußische Geologische Kartierung

Flurabstand des Grundwassers Stand Mai 2003

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
Dr. W. Aey, U. Claußen, Dr. R. Grenzius, J.Gerstenberg, G. Metzlaff

Bearbeitungsstand:
Dezember 2003

Kartenerstellung:
Geoinfo, C.Nietzsche

Kartengrundlage
Digitale Arbeitskarte des ISU, 1 : 50 000 (ISU 50),Stand 2001

Aktualisierte und erweiterte Ausgabe 2005

Karte als PDF-Dokument


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