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Umweltatlas Berlin

05.02 Vegetation

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Dieses Thema beinhaltet 2 Karten, die Teilkarte 05.02.2 wird nur als PDF-Dokument angeboten.

Karte 05.02.1 Vegetation
5.02.1 Vegetation
  Karte 05.02.2
5.02.2 Hemerobiegrade

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Die Summe aller an einem Ort wachsenden Pflanzen ist seine Vegetation. In Abhängigkeit von den lokalen Standortbedingungen (Boden, Grundwasser, Klima, etc.) bilden sich über längere Zeiträume und ohne menschliche Eingriffe stabile Pflanzengesellschaften heraus, die im Berliner Raum aus Wald bestehen. Die reale Vegetation der Stadt besteht aus Resten dieser ursprünglichen spontanen Vegetation und gepflanzter Vegetation.
    In den baulich genutzten Gebieten besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Flächennutzung und der speziellen Ausprägung eines Mosaiks verschiedener Pflanzengesellschaften. Die naturräumliche Bindung tritt dort im Vergleich zu den weniger intensiv genutzten Gebieten am Stadtrand zurück.
    Die dargestellten Vegetationseinheiten wurden im Außenbereich aus einer Vielzahl vorhandener Vegetationsaufnahmen und im besiedelten Bereich aus der vorherrschenden Flächennutzung abgeleitet. Aus spontaner und gepflanzter Vegetation wurden dort Kombinationsgesellschaften (z.B. Strauchpflanzung mit Hackunkrautflur) gebildet und unter Berücksichtigung von Versiegelungsgrad, Nutzungs- und Pflegeintensität den Flächennutzungstypen des Informationssystems Stadt und Umwelt zugeordnet. In Abhängigkeit z.B. vom Versiegelungsgrad wurden einige Flächennutzungstypen mehreren Vegetationstypengesellschaften zugeordnet. In Klammern werden die wichtigsten Nutzungstypen zusammengefasst angegeben.
  2. Für die Wälder wird nicht der real vorkommende Vegetationstyp dargestellt, sondern die Gesellschaftsreihe eines potentiellen standortgemäßen Waldtyps. Durch die Gesellschaftsreihe wird eine an einen bestimmten Standorttyp gebundene Waldgesellschaft in allen Ausprägungen von naturnah bis zu allen forstlich bedingten Abwandlungen beschrieben. Die reale Verteilung der Baumarten des Oberbestandes ist in den Karten 05.04.1-4 dargestellt.
  3. Um zu einer Unterscheidung forstlich stark abgewandelter Bereiche von solchen mit einem höheren Anteil naturnäherer Bestände zu kommen, wurde jagenweise der Hemerobiegrad bestimmt (05.02.2). Dieser beschreibt den Grad des menschlichen und damit forstwirtschaftlichen Einflusses auf die Vegetation.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Referat Öffentlichkeitsarbeit

Konzeption:
Gruppe IX B 2

Textentwurf:
Dr. Walter Seidling, IX B 2

Textredaktion:
IX B 2 (Informationssystem Stadt und Umwelt)

Datengrundlage:
ISU Berlin, Flächentypen, Stand 1999,
Seidling, W., 1993: Vegetationstypen der Wälder, Rieselfeldaufforstungen und Großsiedlungen für den Umweltatlas Berlin, Karte 05.02. Gutachten im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz, unveröffentlicht.
Luftbildkarte von Berlin 1 : 5 000, SenBauWohn, Abt. V, 1993

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
Dr. Walter Seidling, IX B 2

Kartengrundlage:
Sergej Lange, IX B 2

Bearbeitungsstand:
Januar 2000

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 50 000 des ISU Berlin,
Analoge Karte 1 : 150 000, Stand 1994, Firma K'ARTAGNAN

Ausgabe 2000

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