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Umweltatlas Berlin

03.08 Organische Gase und Dämpfe - Emissionen und Immissionen

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Die Karte besteht aus 9 Teilkarten, diese werden ausschließlich als PDF-Dokumente angeboten.

Karte 03.08.1
3.08.1 Emissionen Industrie 1989
  Karte 03.08.2
3.08.2 Emissionen Verkehr 1989
  Karte 03.08.3
3.08.3 Emissionen Hausbrand 1989
 
Karte 03.08.4
3.08.4 Emissionen Haushalte 1989
  Karte 03.08.5
3.08.5 Berechnete Immissionen
Industrie 1989
  Karte 03.08.6
3.08.6 Berechnete Immissionen
Verkehr 1989
 
Karte 03.08.7
3.08.7 Berechnete Immissionen Hausbrand/ Haushalte 1989
  Karte 03.08.8
3.08.8 Berechnete Immissionen
alle erfassten Verursacher 1989
  Karte 03.08.9
3.08.9 Gemessene Immissionen 1991 Benzol

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Organische Gase und Dämpfe bestehen aus einer Vielzahl einzelner Stoffe bzw. Stoffgruppen, von denen einige eine hohe Gesundheitsgefährdung darstellen. Im einzelnen zählen zu den organischen Gasen und Dämpfen:
    • Kohlenwasserstoffe, besondere Bedeutung besitzen die z.T. toxischen Aromate (z.B. Benzol) und Chlorkohlenwasserstoffe (z.B. Trichlorethen-Tri und Tetrachlorethen-Per);
    • organische Sauerstoffverbindungen (z.B. Formaldehyd);
    • organische Stickstoffverbindungen;
    • organische Schwefelverbindungen.
  2. Zusätzlich zu den für Schwefeldioxid und Stickoxide (Karten 03.01 und 03.03) dargestellten Emittenten wurde für den Bereich der organischen Gase und Dämpfe die Verursachergruppe Haushalte aufgenommen. Hier werden durch die Freisetzung von Lösungsmitteln bei der Verwendung von Farben, Lacken, Reinigungsmitteln u.ä. beträchtliche Mengen an organischen Gasen und Dämpfen emittiert.
  3. Für die Berechnung der Immissionen im Jahresmittel wurde die teilweise starke Reaktionsfähigkeit der unterschiedlichen Gase und Dämpfe nicht berücksichtigt, sondern sie mußten vereinfachend als stabiles Gas betrachtet werden. Daher sind die Rechenergebnisse in der Tendenz höher als der Wert der Summe der gemessenen Einzelstoffe.
  4. Benzol zählt zur Gruppe der aromatischen Kohlenwasserstoffe und ist von hoher lufthygienischer Bedeutung, da es krebserregend ist. Z.Z. existieren keine verbindlichen Benzol-Grenzwerte in der TA-Luft. Der Entwurf einer Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sieht ab 1998 eine Auslöseschwelle für die Prüfung verkehrsbeschränkender Maßnahmen bei einem Jahresmittelwert von
    10 µg/m³ vor.
  5. In der Karte 03.08.9 sind die einzelnen Meßpunkte dargestellt, eine Flächenbelastung läßt sich nicht unmittelbar ableiten.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 200 000 (Karten 03.08.1 bis 03.08.4)
1 : 300 000 (Karten 03.08.5 bis 03.08.9)

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz
Referat Öffentlichkeitsarbeit

Konzeption:
Gruppe III A 3 (Ökologische Planungsgrundlagen) in Zusammenarbeit mit V A 1 (Luftreinhaltung) und V A 2 (Luftgütemeßnetz)

Textentwurf:
V A 1, V A 2

Textredaktion:
III A 3

Datengrundlage:

  • Messungen der Luftqualität in Berlin 1991 TÜV Berlin-Brandenburg, im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz V A:
  • Stichprobenmeßprogramm,
  • Emissionskataster Industrie, Hausbrand, Verkehr - SenStadtUm V A

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
III A 3 unter Verwendung des Umweltinformationssystems (UIS) Berlin

Kartengrundlage:
III A 3

Farbkonzept:
III A 3, Ralf Armbruster

Bearbeitungsstand:
September 1993

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 50 000 des UIS Berlin,
Analoge Karte 1 : 150 000 / 1 : 300 000 Stand 1994,
Fa. K'ARTAGNAN

Ausgabe 1994

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