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Umweltatlas Berlin

02.07 Flurabstand des Grundwassers 1995 (Ausgabe 1998)

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Karte 02.07 Flurabstand des Grundwassers (Ausgabe 1998)

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Der Flurabstand wurde mit Hilfe eines dv-gestützten Verfahrens rechnerisch aus der Geländehöhe und dem Grundwasserstand über dem Meeresspiegel ermittelt.
  2. Den Angaben über die Geländehöhe liegen ca. 85 000 eingemessene Punkte zugrunde, die mit Hilfe eines Rechenverfahrens (SCOP) interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden. Hierbei wurden Hochpunkte (Berge) und Tiefpunkte (Gewässer) besonders berücksichtigt.
  3. Den Angaben über den Grundwasserstand liegen ca. 1 500 Pegelwerte von Mai 1995 aus eingemessenen Grundwassermeßstellen zugrunde, die mit Hilfe eines Rechenverfahrens interpoliert und dann auf ein einheitliches Raster bezogen wurden. Hierbei wurden die Gewässer sowie die Brunnen der Wasserwerke besonders berücksichtigt.
  4. In den Gebieten mit gespanntem Grundwasser auf den Hochflächen des Barnim und des Teltow geben die Pegelwerte nur den freien und nicht den wahren Grundwasserspiegel wieder. Aus diesem Grunde wurde hier die Unterkante des über dem Grundwasser liegenden Geschiebemergels in die Berechnungen einbezogen. Hierzu wurden auf der Barnimhochfläche 180 Tiefbohrungen (> 35 m) ausgewertet, von denen 100 in das Modell einbezogen wurden. Auf der Teltowhochfläche wurden 36 Bohrungen des Bohrprogramms Süd entsprechend ausgewertet.
  5. Aus den Werten für die Geländehöhe und den Werten des Wasserstandes bzw. der Unterkante des Grundwasserstauers wurde dann auf dem einheitlichen Raster durch Differenzbildung der Flurabstand bestimmt. Aus diesen Werten wurde dann das Höhenlinienbild der Karte errechnet.
  6. Insbesondere auf den Hochflächen können kleinräumig oder regional in sandigen oder kiesigen Einlagerungen schwebende Grundwässer oder Schichtwasser auftreten, die durch das gewählte Verfahren nicht erfaßt werden können. Die Flurabstandswerte beziehen sich auf den Hochflächen vielmehr auf den Hauptgrundwasserleiter (Schmelzwassersand des Saale-Komplex).
  7. Das Höhenmodell weist aufgrund der Datenlage z. T. Ungenauigkeiten auf. Dies betrifft einerseits Gebiete im Außenbereich, in denen zu wenig Höhenpunkte vorlagen, andererseits Gebiete, in denen Höhenpunkte verwendet wurden, deren Zeitpunkt der Einmessung möglicherweise vor der Bebauung dieser Fläche liegt. Da im Rahmen der Baumaßnahmen aufgeschüttet wurde, sind in der Flurabstandskarte ausgewiesene Senken mit geringem Flurabstand eventuell nicht mehr vorhanden.
  8. Diese Karte ist aufgrund des gewählten Maßstabs und der angewandten Methode als Übersichtskarte gedacht und kann kleinräumige Untersuchungen nicht ersetzen.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie
Referat Öffentlichkeitsarbeit

Konzeption:
Gruppe III A 3 (Ökologische Planungsgrundlagen)

Textentwurf:
III A 3, Gerda Kasberg

Textredaktion:
III A 3

Datengrundlage:

  • Digitales Höhenmodell 1 : 50 000
  • Grundwasserstände Mai 1995 SenSUT Abt. IV

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
Gerda Kasberg
Fa. CAdMAp
III A 3 unter Verwendung des Umweltinformationssystems (UIS) Berlin

Farbkonzept:
Ralf Armbruster

Kartographische Herstellung:
III A 3

Bearbeitungsstand:
Dezember 1996

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 50 000 des UIS Berlin,
Analoge Karte 1 : 50 000, Stand 1992, Oliver Hoffmann

Aktualisierte Ausgabe 1997

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