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Umweltatlas Berlin

01.01 Bodengesellschaften (Ausgabe 1998)

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karte 01.01 Bodengesellschaften 1990 (Ausgabe 1998)

Erläuterungen und Kartenimpressum
  1. Die Konzeptkarte der Bodengesellschaften umfaßt die aktualisierte und überarbeitete, 1995 erstmalig für West-Berlin veröffentlichte Bodengesellschaftskarte und die auf Basis von Analogieschlüssen auf Ost-Berlin erweiterte Karte der Bodengesellschaften. Die Karte in ihrer Gesamtheit ist damit eine Konzeptkarte und bezieht sich ausschließlich auf unversiegelte Böden.
  2. Grundlage für die Konzeptkarte der Bodengesellschaften sind Aufgrabungen und Bohrstockeinschläge, die, insbesondere im westlichen Stadtteil, in Wäldern und auf landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie im Siedlungsbereich unter Berücksichtigung der Flächennutzungen durchgeführt wurden. Für Gebiete, für die Einzelkartierungen und Profile vorlagen, ist die Karte bestätigt, für Bereiche, für die die Bodengesellschaften aufgrund vergleichbarer naturräumlicher Gegebenheiten übertragen wurden, teilbestätigt. Die von der Nutzung anthropogen geprägten Böden (Siedlungs- und Industriegebiete, Militärstandorte u.a.) wurden teilweise auf einzelnen Flächen untersucht und die Ergebnisse durch Analogieschlüsse auf Gebiete vergleichbarer Nutzung übertragen. Für diese Flächen ist die Karte in jedem fall eine Konzeptkarte.
  3. Die Darstellung der Verbreitung einzelner Bodentypen ist in einer Karte mit einem Maßstab von 1 : 50 000 nur bedingt möglich. Daher wurden aus mehreren charakteristischen Bodentypen Bodengesellschaften gebildet. Naturnahe Böden lassen eine deutliche Beziehung zum Ausgangsmaterial der Bodenbildung und zu den aktuellen naturräumlichen Gegebenheiten erkennen. Böden naturnaher Bodengesellschaften sind durch ein Wirkungsgefüge miteinander verknüpft und in ihrer Genese voneinander abhängig. Die Benennung der Bodengesellschaften erfolgt durch die das Wirkungsgefüge charakterisierenden Böden, wobei Anfangs- und Endböden der Gesellschaft angegeben sind. Die Böden der anthropogen geprägten Bodengesellschaften sind lediglich nach ihrem gemeinsamen Auftreten innerhalb einer Nutzung zusammengefaßt. Sie sind nicht miteinander gekoppelt.
  4. Die Bodengesellschaften sind nach Art und Umfang des menschlichen Einflusses gegliedert. Zu Beginn stehen Bodengesellschaften mit naturnahen Böden (mit Bindestrich zwischen ihren Gliedern gekennzeichnet), am Ende die der anthropogen veränderten Böden (durch ein "+" Zeichen miteinander verbunden).
  5. Die Bodengesellschaften weisen drei unterschiedliche Differenzierungsniveaus auf:
    • Bodengesellschaften - anhand von Kartierungen und Beprobungen bestätigte und beschriebene Vergesellschaftung von Böden.
    • Konzept-Bodengesellschaften - bisher in West-Berlin nicht ausgewiesene bzw. nicht vorkommende Kombinationen von Nutzung und Geomorphologie, für die die Bestätigung durch Bodenuntersuchungen aussteht.
    • Sammelgesellschaften - Zusammenfassungen von Bodengesellschaften, die bei der derzeitigen Datenlage in Ost-Berlin nicht in der von Grenzius (1997) angegebenen Weise zu unterscheiden sind.

Kartenimpressum

Ausgangs-Maßstab:
1 : 50 000

Herausgeber:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie
Referat Öffentlichkeitsarbeit

Konzeption:
Gruppe III A 3 (Ökologische Planungsgrundlagen)

Textentwurf:
III A 3

Textredaktion:
III A 3

Datengrundlage:
UIS Berlin

Datenbearbeitung und Kartenerstellung:
Dr. W. Aey, U. Claußen, Dr. R. Grenzius, G. Metzlaff unter Verwendung des UIS Berlin

Farbkonzept:
III A 3

Bearbeitungsstand:
West-Berlin Februar 1995, Ost-Berlin März 1994

Kartengrundlage:
Digitale Arbeitskarte 1 : 50 000 des UIS Berlin

Aktualisierte und erweiterte Ausgabe 1997

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