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Umweltatlas Berlin

02.17 Grundwasserneubildung (Ausgabe 2013)

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Problemstellung

Unter Grundwasserneubildung wird hier der Vorgang verstanden, bei dem durch Versickerung von Niederschlägen Grundwasser entsteht. Die Höhe der Grundwasserneubildung unterscheidet sich von der Höhe der Sickerwasserbildung. Sie ist gegenüber der Sickerwasserrate zusätzlich um den Anteil des Zwischenabfluss oder Interflows (Anteil des Abflusses der den Vorflutern aus den oberflächennahen Bodenschichten zufließt) vermindert. Aus diesen Gründen wurde zusätzlich zur Karte der Versickerung (Karte 02.13.2) und des Gesamtabflusses (Karte 02.13.3) eine der Grundwasserneubildung (Karte 02.17) erstellt.

Die Kenntnis der Höhe der Grundwasserneubildung ist insbesondere für eine langfristige und auf Nachhaltigkeit angelegte Nutzung der Grundwasserressourcen wichtig und darüber hinaus für die Abschätzung der potentiellen Gefahr eines Transportes von Schadstoffen aus der ungesättigten Zone in das Grundwasser. Die Höhe der Grundwasserneubildung, die in der Karte 02.17 als flächendifferenzierte Grundwasserneubildungsraten (mm/Jahr) dargestellt sind, ist u.a. ein wichtiger Eingangsparameter für die Ableitung der Verweilzeit des Sickerwasserwassers in der Grundwasserüberdeckung (Karte 02.16).

Datengrundlage

Wesentliche Grundlage für die Berechnung der flächendifferenzierten Grundwasserneubildungsraten bildeten die aktualisierten Abflussbildungs- und Versickerungsraten der Karten 02.13.3 bzw. 02.13.2 des Umweltatlas (SenStadtUm 2013, Stand 2012). Eine ausführliche Beschreibung der Datengrundlagen für diese Karten findet sich im Text zur Karte 02.13. Außerdem wurden Daten von Abflussmessungen von Vorflutern sowie Daten aus der Literatur für die Berechnung verwendet.

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