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Umweltatlas Berlin

02.12 Grundwasserhöhen (Ausgabe 2002)

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Datengrundlage

Die Basisdaten zur Erstellung der Grundwassergleichenkarte werden von der Arbeitsgruppe Landesgeologie und Landesgrundwasserdienst der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Berliner Wasserbetrieben in den engeren Einzugsgebieten ihrer einzelnen Wasserwerke erhoben.

Die regelmäßigen Aufzeichnungen von Grundwasserständen und deren Entwicklung begannen in Berlin bereits 1870 (Abb. 6), vor über 130 Jahren an 29 Grundwassermessstellen.

Abbildung 6
Abb. 6: Grundwasserstandsganglinie einer Messstelle aus der Innenstadt von 1870 bis heute

Das Grundwassermessnetz Berlins vergrößerte sich rasch: Im Jahr 1937 wurden bereits über 2.000 Messstellen gemessen. Zurzeit betreibt der Landesgrundwasserdienst nach einer Messnetzoptimierung im Stadtgebiet 1.140 Messstellen, die in den fünf unterschiedlichen Grundwasserleitern verfiltert sind. Die Messstellen sind mit Datenloggern ausgerüstet und liefern tägliche Messwerte. Die Berliner Wasserbetriebe messen in Berlin 1123 Grundwassermessstellen, überwiegend monatlich. Zum größten Teil sind diese im Hauptgrundwasserleiter (2. GWL) verfiltert.

In der vorliegenden Karte sind Messwerte von 1.508 Grundwassermessstellen verarbeitet, die ausschließlich im Hauptgrundwasserleiter (2. GWL) verfiltert sind. Bei den täglich gemessenen Messstellen wurde der Wert vom 31. Mai 2002, bei den restlichen ein Monatswert vom Mai 2002 verwendet.
Die Verteilung der Messstellen ist unregelmäßig: Im Stadtzentrum und in den engeren Einzugsgebieten der einzelnen Wasserwerke ist das Messnetz dichter, während es zum Stadtrand hin ausdünnt.

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