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Umweltatlas Berlin

01.15 Ingenieurgeologische Karte (Ausgabe 2017)

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Datengrundlage

Grundlage für die Gesamtkarte ist die "Ingenieurgeologischen Karte von Berlin 1 : 5.000" mit bisher 71 vorliegenden Blättern, die von 1993 bis 2015 erstellt wurden.

Zur Erarbeitung der einzelnen Kartenblätter wurden Schichtenverzeichnisse von ca. 73.000 Bohrungen aus der geologischen Datenbank der Landesgeologie Berlin ausgewertet.

Grundlage für die Ermittlung der bodenphysikalischen Kennwerte bilden umfangreiche Untersuchungen der letzten 40 Jahre.

Methode

Die Ingenieurgeologische Karte stellt den geologischen Aufbau der Lockergesteine in der Regel bis 10 m Tiefe dar, ggf. auch tiefer.

Die Deckschichten (Mutterboden sowie Aufschüttungen von weniger als 5 m Mächtigkeit) sind in der kartenmäßigen Darstellung nicht berücksichtigt.

Die einzelnen Flächen wurden anhand der vorliegenden Bohrergebnisse ermittelt. Das heißt, gleiche Schichtabfolgen in benachbarten Bohrungen bilden eine gemeinsame geologische Einheit und werden von angrenzenden anderen Schichtabfolgen durch die Flächenbegrenzung unterschieden. Je dichter die Bohrungen liegen desto höher ist in der Regel die Aussagegenauigkeit. An der Oberfläche können bei der Flächenbegrenzung auch geomorphologische Faktoren eine Rolle spielen (z. B. bei Dünen, Hochflächenrändern, Moorsenken u. a.).

In der Ingenieurgeologischen Karte ist der obere Horizont mit Stratigrafie, Petrografie und Genese flächenhaft dargestellt. Die Mächtigkeit wird durch verschiedene Farbintensitäten der Grundfarbe zum Ausdruck gebracht.

Für die Abstufung wurden folgende Tiefen gewählt:

< 2 m (heller Farbton)
2 - 5 m (mittlerer Farbton)
5 - 10 m (dunkler Farbton)

Die vorliegenden Einzelkarten wurden zusammengefügt, wobei die durch Blattschnittgrenzen geteilten geologischen Einheiten dann zu jeweils einer Fläche zusammengeschlossen wurden. Mit Hilfe der Sachdatenanzeige des FIS-Broker können in der interaktiven Karte aus einer angehängten Tabelle zu jeder dargestellten Fläche zusätzliche Informationen auch zu den ggf. darunter vorkommenden weiteren Schichten bis in 10 Meter Tiefe abgerufen werden. Die Darstellung erfolgt in bis zu fünf überlagernden Schichten mit der dazugehörigen Stratigrafie, Petrografie und Genese.

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