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Umweltatlas Berlin

09.01 Umweltgerechtigkeit (Ausgabe 2015)

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Bezirk Treptow-Köpenick

Darstellung der Kernindikatoren der Planungsräume im Vergleich zur Gesamtstadt

Abb. 26: Mehrfachbelastung im Bezirk Treptow-Köpenick durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach Planungsräumen (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Abb. 27: Mehrfachbelastung im Bezirk Treptow-Köpenick durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern in allen Planungsräumen (Abweichungen sind rundungsbedingt) (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Gesamteinordnung im Berliner Maßstab

Die Umweltbelastung des Bezirkes Treptow-Köpenick ist insgesamt gering – dies gilt sowohl für die Zahl der Planungsräume als auch für die absolute Zahl der Betroffenen. Treptow-Köpenick gehört damit – neben Steglitz-Zehlendorf – zu den am wenigsten belasteten Bezirken Berlins.

Räumliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Nur wenige Planungsräume weisen überhaupt eine Belastung auf (Ein- oder Zweifachbelastung). Das sind die verdichteten Bereiche Alt-Treptow, Schöneweide sowie die Altstadt Köpenick mit ihren Vorstädten.

Inhaltliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Alle Indikatoren sind in Treptow-Köpenick im Vergleich zu Gesamt-Berlin überdurchschnittlich gut. Insbesondere sind die Faktoren Grünversorgung, Luftbelastung sowie thermische Belastung deutlich besser. Auch der Status-Index fällt deutlich besser aus. Lediglich beim Indikator Lärm ist die Situation gegenüber dem Berliner Durchschnitt nur geringfügig besser.

Zahl der Betroffenen in den besonders belasteten Planungsräumen

Drei Viertel aller Einwohnerinnen und Einwohner Einwohnern und Einwohnerinnen (182.471 EW, 74,2 %) leben in unbelasteten Planungsräumen. 17,5 % der Betroffenen leben in einfach belasteten Planungsräumen. Damit ist Treptow-Köpenick der am geringsten belastete Bezirk Berlins.

Bezirk Marzahn-Hellersdorf

Darstellung der Kernindikatoren der Planungsräume im Vergleich zur Gesamtstadt

Abb. 28: Mehrfachbelastung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach Planungsräumen (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Abb. 29: Mehrfachbelastung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern in allen Planungsräumen (Abweichungen sind rundungsbedingt) (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Gesamteinordnung im Berliner Maßstab

Im gesamtstädtischen Vergleich steht der Bezirk Marzahn-Hellersdorf mit wenigen mehrfach belasteten Planungsräumen gut da. Dies gilt auch bei einer Betrachtung der Verteilung der unterschiedlichen Belastungsstufen auf die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner.

Räumliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Deutlich zu unterscheiden ist zwischen den gering verdichteten, vielfach durch Einfamilienhausgebiete geprägten Planungsräumen und den beiden Räumen mit den Großsiedlungen Marzahn und Hellersdorf. Beide Großsiedlungsbereiche weisen – anders als bei den Einfamilienhäusern – einzelne Planungsräume mit Mehrfachbelastungen auf (z.B. Marzahner Promenade, Helle Mitte).

Inhaltliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Die Werte aller Kernindikatoren liegen im Bezirk Marzahn-Hellersdorf über dem Berliner Durchschnitt. Dies gilt insbesondere für die gute bzw. sehr gute Grünversorgung.

Zahl der Betroffenen in den besonders belasteten Planungsräumen

Die vergleichsweise geringe Belastung der Planungsräume spiegelt sich auch in den Bevölkerungsanteilen wider. 74,5 % der Einwohnerinnen und Einwohner aus Marzahn-Hellersdorf (189.435 EW) leben in unbelasteten oder einfach belasteten Planungsräumen (Berlin 49,6 %).

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