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Umweltatlas Berlin

09.01 Umweltgerechtigkeit (Ausgabe 2015)

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Bezirk Spandau

Darstellung der Kernindikatoren der Planungsräume im Vergleich zur Gesamtstadt

Abb. 18: Mehrfachbelastung im Bezirk Spandau durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach Planungsräumen (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Abb. 19: Mehrfachbelastung im Bezirk Spandau durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern in allen Planungsräumen (Abweichungen sind rundungsbedingt) (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Gesamteinordnung im Berliner Maßstab

Im Berliner Vergleich liegt der Bezirk Spandau in etwa im Durchschnitt der Gesamtstadt. Die wenigen mehrfach belasteten Planungsräume östlich, westlich sowie nördlich der Altstadt sind allerdings dicht besiedelt (92.597 EW leben in mehrfach belasteten PLR). Die anstehende Schließung des Flughafens Tegel wird hier voraussichtlich zu einer Entlastung führen, da sich insbesondere der Lärm deutlich verringern wird.

Räumliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Den räumlichen Schwerpunkt bilden die Planungsräume in der Neustadt und im Falkenhagener Feld (v.a. PLR Darbystraße, Germersheimer Platz, Eiswerder, Kurstraße, Ackerstraße, Carl-Schurz-Straße, Gartenfelder Straße). Hier finden sich Dreifach- bzw. Vierfachbelastungen (Carl-Schurz-Straße) und zugleich soziale Herausforderungen.

Inhaltliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Deutlich positiver als der Berliner Durchschnitt steht der Bezirk Spandau bei der Zahl der Planungsräume mit guter Freiflächenversorgung da (Bezirk 87,2 %, Berlin 55,5 %). Auch bei der Luftbelastung gehört Spandau gesamtstädtisch zu den geringer belasteten Bezirken. Thermische Belastung und Sozialindex bewegen sich in etwa im Berliner Durchschnitt. Deutlicher "Ausreißer" im negativen Sinn ist der hohe Anteil der Planungsräume mit hoher Verlärmung (PLR mit hoher Lärmbelastung: Bezirk 59 %, Berlin 19,2 %). Der Blick auf die räumliche Verteilung legt den Flughafen Tegel und seine Einflugschneise als wesentliche Ursache nahe.

Zahl der Betroffenen in den besonders belasteten Planungsräumen

Deutlich höher als im Berliner Durchschnitt ist die Zahl der einfach belasteten Betroffenen: 44,7 % der Bevölkerung fallen in diese Kategorie (Berlin 22,4 %). Die übrigen schlechteren Kategorien zeigen dagegen geringere Anteile auf. Insgesamt ergibt sich so gegenüber Berlin ein besseres Gesamtbild.

Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Darstellung der Kernindikatoren der Planungsräume im Vergleich zur Gesamtstadt

Abb. 20: Mehrfachbelastung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach Planungsräumen (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Abb. 21: Mehrfachbelastung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf durch die Kernindikatoren Lärm, Luftbelastung, Grünversorgung, thermische Belastung sowie Status-Index (Soziale Problematik) nach betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern in allen Planungsräumen (Abweichungen sind rundungsbedingt) (Planergemeinschaft Kohlbrenner eG 2015c)

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Gesamteinordnung im Berliner Maßstab

Steglitz-Zehlendorf ist im gesamtstädtischen Vergleich ein Bezirk mit wenigen Umweltbelastungen. Einzig die Planungsräume im verdichteten Bereich des Zentrums Schloßstraße sowie einzelne Planungsräume im Raum Südende/Lankwitz weisen Belastungen auf.
Die Zahl der Betroffenen ist sowohl in Bezug auf die Gesamtbevölkerungszahl des Bezirkes als auch im Berliner Vergleich gering. 16,6 % (49.567 Einwohnerinnen und Einwohner) leben in mehrfach belasteten Planungsräumen.

Räumliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Der Altbezirk Zehlendorf ist vollständig als unbelastet zu bewerten. Im früheren Bezirk Steglitz gibt es ein differenzierteres Bild. Der verdichtete, fast schon innerstädtisch geprägte Raum rund um die Schloßstraße und die Wannseebahn bzw. Westtangente weist Planungsräume mit Zwei- und Dreifachbelastungen auf.

Inhaltliche Schwerpunkte der Mehrfachbelastung

Bei allen Kernindikatoren, mit Ausnahme der thermischen Belastung, zeigt der Bezirk Steglitz-Zehlendorf geringere Anteile bei den problematischen Belastungsstufen auf. Demnach ist der Anteil der weniger belasteten Planungsräume hoch. Lediglich 7 von 41 PLR sind mehrfach belastet.

Zahl der Betroffenen in den besonders belasteten Planungsräumen

Nahezu drei Viertel (71,0 %) aller Einwohnerinnen und Einwohner leben in unbelasteten Räumen, lediglich etwa 16,6 % der Betroffenen leben in Räumen mit Zwei- oder Dreifachbelastung. Vier- oder fünffach belastete Planungsräume gibt es nicht.

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