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Umweltatlas Berlin

07.01 Verkehrsmengen (Ausgabe 1995)

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Methode

Schwankungen der Verkehrsmengen

Verkehrszählungen finden auf Autobahnen und Bundesstraßen bundesweit im Auftrag des Bundesministers für Verkehr nach einer einheitlichen Methode und zu einem vergleichbaren Zeitraum statt. Sie werden durchgeführt von den jeweiligen Landesbehörden, in Brandenburg vom Brandenburgischen Landesamt für Verkehr und Straßenbau, in Berlin von der Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe, die ebenso für die ergänzenden Erhebungen im übrigen Hauptstraßennetz verantwortlich ist.

Für die Auswertungen und Hochrechnungen von Verkehrszählungen sind - wie erwähnt - die jahreszeitlichen, wöchentlichen und täglichen Schwankungen im Kfz-Verkehr von wesentlicher Bedeutung. So gehen zum Beispiel die Verkehrsmengen in den Wintermonaten (Januar, Februar), bei plötzlichem Wintereinbruch (Ende November und Dezember) sowie in den Sommer-Schulferien (Juli) deutlich zurück (vgl. Abb. 3).

Abbildung 3
Abb. 3: Jahresganglinie der täglichen Verkehrsstärke 1993 an der Langzeitzählstelle Halensee - BAB A 100 (SenVuB 1995)

Die Verkehrsstärken unterliegen auch innerhalb der Woche Schwankungen, die vom jeweiligen Wochentag abhängen. Die konstantesten Verkehrsverhältnisse im Kfz-Verkehr sind montags bis donnerstags anzutreffen.

Abbildung 4
Abb. 4: Durchschnittliche stündliche Verkehrsstärken je Wochentag des Jahres 1994 an der Langzeitzählstelle Reinickendorf Süd - BAB A 111 (SenVuB 1995)

Der jeweilige Verlauf der Tagesganglinien dieser Werktage ist nahezu identisch. Deutlich sichtbar sind in der Abbildung 4 die morgendliche und nachmittägliche Berufsspitze der Werktage. Die Freitags-Ganglinie verläuft für die Morgenspitze ebenfalls analog den übrigen Werktagen, während die Nachmittagsspitze etwa 2 Stunden früher auftritt. Die Ganglinien im Lkw-Verkehr weisen einen glockenartigen Verlauf auf. Sie sind montags bis donnerstags etwa deckungsgleich und erreichen die höchsten Belastungen meist zwischen 9.00 und 12.00 Uhr. Auch hier tritt der Nachmittagsverkehr - wie bei privaten Kfz - am Freitag etwa ein bis zwei Stunden früher auf als an den übrigen Werktagen. Am Wochenende kommt dem Lkw-Verkehr nur geringe Bedeutung zu.

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