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Umweltatlas Berlin

05.06 Natur- und Landschaftsschutzgebiete (Ausgabe 1995)

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Landschaftsschutzgebiete

Der Flächenanteil der 43 Berliner Landschaftsschutzgebiete, die hauptsächlich aus Wäldern bestehen, liegt mit einer Fläche von 9 742 ha bei 11 % (West: 19,6 %, Ost: 0,5 %) des Stadtgebietes (vgl. Tab. 2). Sie befinden sich vor allem in den Randbereichen Berlins und erstrecken sich im Westteil der Stadt vom Waldgelände Frohnau im Norden Berlins über den Tegeler Forst, den Spandauer Forst (Eiskeller), die Jungfernheide, die Felder um Gatow/Kladow, den Grunewald bis zum Düppeler Forst im Südwesten der Stadt. Ein besonders wertvolles LSG ist das ”Tegeler Fließ” im Norden Berlins, welches als überwiegend unbegradigter Bachlauf mit Feuchtwiesen in seinem landschaftlichen Zusammenhang erhalten geblieben ist und einer sehr großen Anzahl von Tier- und Pflanzenarten Rückzugsmöglichkeiten bietet. Zur Zeit gibt es im Ostteil der Stadt drei festgesetzte Landschaftsschutzgebiete - die ”Kaulsdorfer Seen”, das ”Erpetal” und die ”Neuen Wiesen”. Weitere Gebiete befinden sich im Unterschutzstellungsverfahren, so die ”Müggelspreewiesen” in Köpenick, der ”Bucher Forst” in Pankow mit seinem naturnahen Mischwaldbestand und die wertvollen innerstädtischen Waldgebiete ”Königsheide”, ”Plänterwald”, ”Wuhlheide” und ”Köllnische Heide”.

Tabelle 2 - Dummy
[Ca. 27 KB groß.]

Tab. 2: Landschaftsschutzgebiete in Berlin (Stand April 1995)

Excel
[Die Tabelle liegt auch im Excel-Format vor (MS-Excel wird benötigt).]

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