Geoportal  



 

Umweltatlas Berlin

03.06 Bodennahes Ozon (Ausgabe 1993)

Kartenansicht English Text available Inhalt    zurück weiter

Methode

Die geringe Meßstellendichte und vor allem das spezifische chemische Verhalten von Ozon erlauben keine flächenhafte Darstellung der Emissionsbelastungen, wie dies bei anderen Luftschadstoffen möglich ist (vgl. Karten 03.01, 03.03, 03.04 SenStadtUm 1994a-c).

Die zum Teil komplizierten Zusammenhänge zwischen Entstehung und Abbau von Ozon in den verschiedenen Schichten der Atmosphäre sowie dessen Wirkung auf die belebte und unbelebte Umwelt verdeutlicht die schematische Darstellung der Karte 03.06.1.

Produktion und Zerstörung von Ozon sowie die Wirkungsweise dieses Schadgases sind stark abhängig von der jeweiligen Wetterlage. Es bestehen erhebliche Unterschiede zwischen Sommer- und Wintermonaten. Um den typischen Verlauf an Tagen mit hoher Sonneneinstrahlung und damit guten Bedingungen für die photochemische Ozonbildung zu erfassen, wurden nur die Tage mit Maximum-Temperaturen über 25 ° C, sogenannte Sommertage, berücksichtigt. Aufgrund des stark ausgeprägten Tagesgangs von Ozon und des starken Einflusses der räumlich sehr unterschiedlichen Stickoxidemissionen auf die Ozonkonzentration macht die Betrachtung von zeitlichen und räumlichen Mittelwerten wenig Sinn. Dies wird am Beispiel von vier Meßstellen in der Karte 03.06.2 deutlich.

Die Überschreitungen von Richtwerten an den Berliner Meßstellen im Jahr 1992 werden in der Karte 03.06.3 dargestellt.

Hohe Ozonkonzentrationen in der bodennahen Atmosphäre können sowohl lokal als auch überregional verursacht sein. Mit Hilfe zweier aufeinanderfolgender Tage mit hoher Ozonbelastung aus dem Sommer 1992 werden in den Karten 03.06.4 bis 03.06.6 die unterschiedlichen Einflüsse verdeutlicht.

Kartenansicht English Text available Inhalt    zurück weiter

umweltatlas_logo_klein