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Umweltatlas Berlin

02.20 Zu erwartender mittlerer höchster Grundwasserstand (zeMHGW) (Ausgabe 2016)

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Datengrundlage

Die zeMHGW-Karte für das Berliner Urstromtal, die mit Hilfe eines numerischen Grundwasserströmungsmodells entwickelt wurde (s. Methode in Erläuterung zeHGW-Karte, sowie Limberg, Hörmann & Verleger (2010)), beruht auf einer außerordentlich umfangreichen Datengrundlage.

Zur Erfassung der hydrogeologischen Struktur des Hauptgrundwasserleiters im Berliner Urstromtal standen 57 Geologische Schnitte der Landesgeologie zur Verfügung. Als Ergänzung dazu wurden zahlreiche tiefere Bohrungen aus der Datenbank der Landesgeologie ausgewertet.

Für die Kalibrierung und Verifizierung des Grundwassermodells wurden die Ausbaudaten von über 800 Grundwassermessstellen und ihre Grundwasserstandsdaten verwendet. Ferner standen Informationen über die Grundwasserförderungen aller Berliner Wasserwerke, Grundwasseranreicherungen sowie über sonstige Grundwasserentnahmen (Wasserhaltungen, Eigenwasserversorgungsanlagen, Altlastensanierungen) zur Verfügung.

Wesentliche hydraulische Randbedingungen bilden die Oberflächengewässer, die die Vorflut für das Grundwasser darstellen. Hierzu ist eine Vielzahl von Daten - vor allem Pegelstände - und Informationen zum Ausbau der Gewässer verwendet worden.

Die Daten für die Grundwasserneubildung wurden aus der Karte des Umweltatlas in das Modell implementiert (SenStadtUm 2012).

Die Auswahl der Grundwasserstandsdaten, die zur Modellsimulation des zeMHGW geeignet waren, basierte auf rd. 2.200 Grundwassermessstellen.

Darüber hinaus konnte im Rahmen der Plausibilisierung der Ergebnisse auf die Karte des zu erwartenden höchsten Grundwasserstands (zeHGW) für das Gebiet des Berliner Urstromtals und des Panketals zurückgegriffen werden.

Zur Entwicklung der zeMHGW-Karte für das Panketal (s. Methode in Erläuterung zeHGW-Karte, sowie Hörmann & Verleger (2016) wurden die Ganglinien von rd. 150 weiteren Grundwassermessstellen ausgewertet. Gleichfalls wurde umfangreiches Datenmaterial zur Geologie des Panketal-Grundwasserleiters, das bei der Landesgeologie vorliegt, genutzt. Für die Panke und einige ihrer Nebengewässer standen Pegeldaten zur Verfügung.

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