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Umweltatlas Berlin

02.19 Zu erwartender höchster Grundwasserstand (zeHGW) (Ausgabe 2015)

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Datengrundlage

Die zeHGW-Karte für das Berliner Urstromtal, die mit Hilfe eines numerischen Grundwasserströmungsmodell entwickelt wurde (s. Methode), beruht auf einer außerordentlich umfangreichen Datengrundlage.

Zur Erfassung der hydrogeologischen Struktur des Hauptgrundwasserleiters im Berliner Urstromtal standen 57 Geologische Schnitte der Landesgeologie zur Verfügung. Als Ergänzung dazu wurden zahlreiche tiefere Bohrungen aus der Datenbank der Landesgeologie ausgewertet.

Für die Kalibrierung und Verifizierung des Grundwassermodells wurden die Ausbaudaten von über 800 Grundwassermessstellen und ihrer Grundwasserstandsdaten verwendet. Ferner standen Informationen über die Grundwasserförderungen aller Berliner Wasserwerke, Grundwasseranreicherungen sowie über sonstige Grundwasser-Entnahmen (Wasserhaltungen, Eigenwasserversorgungsanlagen, Altlastensanierungen) zu Verfügung.

Wesentliche hydraulische Randbedingungen bilden die Oberflächengewässer, die die Vorflut für das Grundwasser darstellen. Hierzu ist eine Vielzahl von Daten - vor allem Pegelstände - und Informationen zum Ausbau der Gewässer verwendet worden.

Die Daten für die Grundwasserneubildung wurden aus der Karte des Umweltatlas in das Modell implementiert (SenStadtUm 2012).

Für die Plausibilisierung der berechneten zeHGW-Karte wurden die Ganglinien von rund 2.200 Grundwassermessstellen ausgewertet.

Darüber hinaus konnte auf einen sehr umfassenden Fundus weiterer hydrogeologischer, wasserwirtschaftlicher, geographischer und historischer Informationsquellen zurückgegriffen werden.

Zur Entwicklung der zeHGW-Karte für das Panketal wurden die Ganglinien von rund 150 weiteren Grundwassermessstellen ausgewertet. Gleichfalls wurde umfangreiches Datenmaterial zur Geologie des Panketal-Grundwasserleiters, das bei der Senatsverwaltung vorliegt, genutzt. Für die Panke und einige ihrer Nebengewässer standen Pegeldaten zur Verfügung.

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