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Umweltatlas Berlin

02.03 Biologische Gewässergüte (Trophie) (Ausgabe 2004)

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Problemstellung

Sämtliche Berliner Hauptfließgewässer sind rückgestaut und extrem langsamfließend, wobei die seenartigen Erweiterungen von Spree und Havel sehr große Aufenthaltzeiten aufweisen.

Tab.1: Kenngrößen der seenartigen Erweiterungen von Spree und Havel
Gewässer Fläche
[m²]
max. Tiefe
[m]
Volumen
[m³]
max. Länge
[m]
max. Breite
[m]
Aufenthalts-
zeit
Groß-Glienicker See 667.072 11,25 4.530.633 1.512 504 > 7 Jahre
Tegeler See 3.957.621 15,93 26.122.984 3.211 1.697 183 Tage
Großer Wannsee 2.819.202 9,79 15.417.210 2.810 1.570 11 Tage
Großer Müggelsee 7.668.803 8,92 36.521.941 4.336 2.607 59 Tage
Dämeritzsee 1.028.924 5,73 2.736.526 1.766 918 2 Tage
Seddinsee 2.806.202 7,46 11.044.671 3.426 1.020 12 Tage
Zeuthener See 2.326.180 4,75 5.835.246 3.187 851 9 Tage
Tab.1: Kenngrößen der seenartigen Erweiterungen von Spree und Havel

In Abgrenzung zu reinen Fließgewässern sind rückgestaute Fließbereiche ebenso wie Landseen empfindlich gegenüber Nährstoffeinträgen. Die Wasserqualität der Berliner Fließabschnitte wird wegen der hohen Nährstoffpräsenz im Spree-Havel-Raum vorrangig durch die Folgen der Eutrophierung geprägt, weniger durch den externen Eintrag an leicht abbaubaren organischen Stoffen. Eine Güteklassifikation nach dem Saprobiensystem ist für Berlin somit nicht praktikabel.

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