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Umweltatlas Berlin

01.16 Entsiegelungspotenziale (Ausgabe 2017)

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Kartenbeschreibung

Zurzeit befinden sich 238 Flächen in dem Kataster der potenziellen Entsiegelungsflächen. Die Abbildung 1 zeigt, wie viele Flächen in den Bezirken des Landes Berlin und auf Flächen der Berliner Forsten im Land Brandenburg jeweils aufgenommen worden sind sowie deren Größe in Hektar.

Der weit überwiegende Teil der Fläche ist „diffus versiegelt“. Dabei handelt es sich um Flächen, bei denen das flächenmäßige Entsiegelungspotenzial nicht hinreichend genau quantifiziert werden konnte. Das war vorwiegend der Fall, wenn diffus auf der Fläche verteilte Entsiegelungspotenziale benannt worden sind (z.B. Teilentsiegelung). In anderen Fällen konnten die Entsiegelungspotenziale nicht quantifiziert werden, da sie weder durch die Verwaltungsmitarbeiter benannt noch durch die Auswertung von Luftbildern konkret abgegrenzt werden konnten (z.B. Bunkeranlagen). Da bei diesen Flächen ein unterschiedlich großer Bruchteil der Gesamtfläche zur Verfügung steht, lässt sich das konkrete flächenmäßige Entsiegelungspotenzial nicht abschätzen. Abbildung 2 zeigt dagegen nur das konkret abgrenzbare flächenmäßige Entsiegelungspotenzial.

Abb. 1
Abb. 1: Anzahl Entsiegelungsfälle und Entsiegelungsfläche der 12 Bezirke des Landes Berlin sowie der Berliner Forsten im Land Brandenburg

Excel
[Die Datengrundlage der Abbildung liegt auch im Excel-Format vor (MS-Excel wird benötigt).]

Abb. 2
Abb. 2: Fläche der Versiegelungsarten der 12 Bezirke des Landes Berlin sowie der Berliner Forsten im Land Brandenburg (ohne diffus versiegelte Flächen)

Excel
[Die Datengrundlage der Abbildung liegt auch im Excel-Format vor (MS-Excel wird benötigt).]

In der Umweltatlaskarte werden die Flächen anhand der fachlichen Bewertung des Entsiegelungspotenzials differenziert und in unterschiedlichen Farbtönen dargestellt (vgl. Abschnitt Priorisierung im Kapitel Methode). Zusätzlich sind bereits entsiegelte Flächen abgebildet.

Dabei werden nur die Fälle vollflächig in der entsprechenden Farbe dargestellt, deren tatsächliches Entsiegelungspotenzial auf mehr als 50 % der digitalisierten Fläche geschätzt wird. Flächen, deren tatsächliches Entsiegelungspotenzial auf weniger als 50 % der digitalisierten Fläche geschätzt wird, werden dagegen mit einer Kreuzschraffur dargestellt.

Solche Fälle, bei denen das flächenmäßige Entsiegelungspotenzial nicht hinreichend genau quantifiziert werden konnte (siehe oben: "diffus versiegelte Flächen") werden mit einer Linienschraffur dargestellt.

Die Entsiegelungsflächen sind in der Karte mit verschiedenen Schraffuren dargestellt. Unter dem Menüpunkt "Kartenstruktur" gibt es die Möglichkeit, die Ebene mit den Flächenfüllungen bzw. Schraffuren auszuschalten und die Darstellung der potenziellen Entsiegelungsflächen auf die Umgrenzung der Flächen zu reduzieren. Unter dem Menüpunkt "Überlagerung von Karten" können verschiedene Karten als Hintergrundinformation hinzugeschaltet werden (z.B. Luftbilder). In diesem Darstellungsmodus sind die dazugeschalteten Hintergrundkarten lesbar.

Darüber hinaus besteht im Geoportal/FIS-Broker die Möglichkeit unter "Markieren für Sachdaten", mit den einzelnen Entsiegelungsflächen verknüpfte Abbildungen oder Fotos der jeweiligen Flächen anzusehen.

Mit jeder der potenziellen Entsiegelungsflächen ist zudem ein Steckbrief verknüpft, der auf einer DIN A4-Seite eine Abbildung mit einem Luftbildausschnitt, die Abgrenzung der potenziellen Entsiegelungsfläche und die Flurstücksgrenzen der ALK sowie eine Tabelle mit allen relevanten Sachdaten enthält. Diese einheitliche Erfassung und Darstellung ermöglicht und erleichtert die Auswahl von Entsiegelungspotenzialen (siehe Abbildung 3).

Abb. 3
Abb. 3: Muster eines Steckbriefes

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