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Stadtbäume

Die Pappeln auf dem Karlplatz


Säulenpappeln und Virchowdenkmal  

Pappeln auf dem Karlplatz





Das massive Sandstein-Denkmal für den Mediziner Rudolf Virchow auf dem Karlplatz in Mitte wird von zwei etwa 10 m hohen Pyramiden-Pappeln (Populus italica 'Nigra') sowie zwei etwa 5 m hohen Zitterpappeln (Populus tremula) gesäumt. Hierbei handelt es sich um Nachpflanzungen der von Bertolt Brecht beschriebenen "Pappel vom Karlsplatz". Die dichterische Freiheit erlaubte der alten Pappel ein Weiterleben. In der Realität wurde die Pappel in den ersten Nachkriegswintern zu Brennholz verarbeitet. Doch aus dem Wurzelstock wuchsen neue Triebe, die Brecht zu dem Gedicht über Mut und Hoffnung veranlassten. Schließlich musste auch der neue Baum 1954 gefällt werden. In den Baumschulen der ehemaligen DDR wurden damals Stecklinge vom alten Baum herangezogen und 1979 von Schülern wieder auf den Karlplatz gepflanzt. 1998 mussten diese Bäume wiederum aufgrund von Baumaßnahmen gefällt werden. Aber noch im selben Jahr pflanzte der damalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, eine der neuen Pappeln.


Literatur:
Vieth, Harald Bemerkenswerte Bäume in Berlin und Potsdam  Literatur

  Silber-Pappel aus dem Gedicht von B.Brecht

 
 


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