Stadtbäume
Puschkinallee
Bezirk Treptow - Köpenick von Berlin
Die Puschkinallee durchquert größtenteils mit ihrer vierreihigen Platanenallee den Treptower Park. Sie wurde im Zusammenhang mit dem Treptower Park nach Entwürfen des damaligen Stadtgartendirektor Gustav Meyer, einem Lenné-Schüler, in den Jahren 1875 bis 1878 angepflanzt. Meyer konnte die Entwicklung der 1.200 starkwüchsigen Platanen, die im Abstand von nur 6 x 8 m gepflanzt wurden, nicht mehr verfolgen, da er bereits im Jahre 1877 starb. Trotz Baumverlusten macht die Platanenallee heute einen geschlossenen, gewölbeartigen Eindruck.
Die Platanenallee ist heute mit dem Treptower Park ein Gartendenkmal.
Wie der Berliner Straßenbaumbestand insgesamt, leiden auch die Altbäume
dieser Platanenalle in den letzten Jahren zunehmend unter den Bedingungen am
Straßenstandort. Auch die durch einen Pilz verursachte Massaria-Krankheit
bildet ein Problem. Neben dem Alter der Bäume ist dies eine der Ursachen
für den sich verschlechternden Gesundheitszustand der Bäume.
Um für den Wurzelraum mehr unversiegelte Fläche zu Verfügung zu
stellen, wurde bereits Ende der 1990er Jahre als eine Maßnahme zum Schutz
und Erhalt der Bäume die Fahrbahnbreite verringert. Im Frühjahr 2011
erfolgte als weitere Maßnahme ein Kronenrückschnitt.
Literatur:
Straßenbaumleitplan für wichtige Berliner Ausfallstraßen
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