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Kleingärten: Ausgewählte Anlagen

Kleingartenanlage Rehberge


Kleingartenanlage Rehberge

Die Kleingartenanlage Rehberge ist die älteste Dauerkleingartenanlage in Berlin (und eine der Ersten in Deutschland überhaupt). Sie wurde als Bestandteil des gleichnamigen Volksparks errichtet. Der Park ist heute noch eine der größten Grünanlagen der Stadt. Früher war das Gelände eine karge Forstlandschaft und wurde zu militärischen Zwecken genutzt. Unter der Leitung des Stadtgartendirektors Erwin Barth und der Mitwirkung von Rudolf Germer entstand der neue Volkspark in den Jahren 1926-1929 als Synthese aus landschaftlicher Gestaltung, integrierten Kleingärten und Wildgehegen sowie aus umfangreichen Sportanlagen.

Rehberge galt als "Musterkleingarten-Dauerkolonie", da es hier genaue Vorschriften zur Gartennutzung und Bebauung der Parzellen gab, die Grundstücke alle die gleichen Maße hatten und nur drei vorgefertigte Laubentypen genehmigt wurden. Mit der Anordnung der Lauben sollten einerseits abwechslungsreiche Bilder entstehen, aber andererseits der klare Gestaltungswille erkennbar bleiben. Früher bildeten japanische Tempeltore die Eingänge zu den Parzellen, von denen allerdings nur wenige noch erhalten sind. Inzwischen ist die Anlage ein Gartendenkmal.

Kleingartenanlage Rehberge
Adresse Swakopmunder Straße, 13351 Berlin
Größe 141.529 m²
Parzellenanzahl 474
Verkehrsverbindungen siehe Stadtplan
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Kleingartenanlage Rehberge

Kleingartenanlage Rehberge