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Stadtgrün

IGA Berlin 2017


Auf dem Kienberg entsteht bis zur IGA Berlin 2017 ein markantes Aussichtsbauwerk, das einen Blick bis zum Alexanderplatz eröffnet. Quelle: © geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten
Auf dem Kienberg entsteht bis zur IGA Berlin 2017 ein markantes Aussichtsbauwerk (der sog. Wolkenhain), das einen Blick bis zum Alexanderplatz eröffnet.

2017 findet die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin statt, zu der über zwei Millionen Gäste erwartet werden. Ausgehend von Marzahn-Hellersdorf, einer der größten Plattenbausiedlungen Europas, wird die erste IGA der Hauptstadt an 186 Tagen die Vielfalt von Gartenkunst, Landschaftsgestaltung und Kultur zeigen.

Bis es am 13. April 2017 mit der Eröffnung soweit ist, wird auf einem über 100 Hektar großen Areal in Berlins östlichstem Stadtbezirk eine neuartige Parklandschaft entstehen, die neben dem Herzstück, den 21 Hektar großen Gärten der Welt, auch den Kienberg und Teile des weitläufigen Wuhletals umfassen wird. So ist unter anderem geplant, den Kienberg zu einem ökologischen Stadtwald mit vielfältigen Aktivitätsmöglichkeiten weiterzuentwickeln und Projekte der Naturbildung im Wuhletal zu initiieren. Zudem werden die bestehenden Gärten der Welt in ihrer Flächengröße mit den beiden Erweiterungsflächen am Blumberger Damm langfristig verdoppelt und dabei um zeitgenössische Beispiele der Garten- und Freiraumgestaltung erweitert. Dieses Gesamtareal wird bis 2017 fertig gestellt und in die IGA einbezogen.

Über die klassischen gärtnerischen Themen hinaus will die Ausstellung Berlin als grüne Stadt von Morgen präsentieren. "Es geht um erneuerbare Energien, um städtische Naturräume und um visionäre wie nachhaltig florierende schöne Landschaften," erläutert Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH und der IGA Berlin 2017 GmbH. Mit dem Standort im Bezirk Marzahn-Hellersdorf lenkt die IGA Berlin 2017 dabei den Blick auf ein zentrales Thema für die weitere Entwicklung von Großstädten: das Leben am Stadtrand und die besondere Bedeutung von "grünen Räumen".

Übergabe des Staffelstabes von der BUGA 2015 in der Havelregion an die IGA Berlin 2017

Mit Abschluss der BUGA im Oktober 2015 wurde der Staffelstab an die nächste Gartenschau, die IGA Berlin 2017, übergeben. Im Rahmen des Abschlussfestes wurden erstmals der IGA-Imagefilm mit dem offiziellen IGA-Song "Mehr aus Farben" der Berliner Band "Berge", sowie das IGA-Maskottchen "Stecky" vorgestellt.

IGA Berlin 2017 - Ein MEHR aus Farben


Das IGA-Maskottchen, ein laufender Pflanzenstecker namens "Stecky", wird die Gäste der Gartenausstellung mit Sommerhut, Gartenschere, Pflanzschippe und guter Laune begrüßen, im Sporttrikot die Läufer beim Mazda-IGA Lauf unterstützen oder als quirliger Gastgeber bei internationalen Veranstaltungen auftreten. Im leuchtenden IGA-Orange wird "Stecky" als lebensgroße Figur gleich ins Auge fallen. Insbesondere für Familien mit Kindern wird er somit sicher zum beliebten Fotomotiv.

Die Hauptattraktionen der Gartenausstellung

Die Gestaltung des Geländes, auf dem die IGA stattfindet, folgt dem von geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau und Kolb Ripke Architekten erarbeiteten Entwurf. Die Bürogemeinschaft setzte sich im Zuge des internationalen landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs für die Gestaltung des Areals gegen insgesamt 26 Landschaftsarchitektur- und Ingenieurbüros durch. Nach diesen Plänen wartet bereits am östlichen IGA-Haupteingang am U-Bahnhof "Neue Grottkauer Straße" eine der Hauptattraktionen der Gartenausstellung: Eine Seilbahn bringt die Besucherinnen und Besucher auf den Kienberg und zum zukünftigen Aussichtsbauwerk, dem Wolkenhain, hinauf. Von dort geht es weiter über das IGA-Gelände mit Blick auf die Wasser- und Themengärten. Einen ebenso reizvollen Zugang zum Gelände von diesem Eingang aus bildet der Panoramaweg, der zu Beginn als Steg über die wasserreichen Wiesen- und Auenlandschaften des Wuhletals führt, weiter an einem Obsthain an den sog. Kienbergterrassen am Fuß des Kienbergs entlang verläuft und in den Gärten der Welt mündet. Auf den südlichen Erweiterungsflächen der Gärten der Welt erwarten die Besucherinnen und Besucher dann u.a. vielfältige Themengärten wie z.B. die Wasserwelten und die Gartenkabinette, eine Blumenhalle sowie großzügige Spielplätze für Jung und Alt. Nördlich des neu gestalteten westlichen Eingangs mit dem neu entstehenden Besucherzentrum - der zweite Haupteingang zur IGA - wird eine Freilichtbühne entstehen, die sich skulptural in die Landschaft einbettet.

Nachhaltige Entwicklung einer wachsenden Stadt

Dabei ist es der Anspruch der IGA, über die temporäre Ausstellung hinaus, Impulse für eine nachhaltige Entwicklung des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf und der Stadt Berlin zu schaffen. So können mittels dieses großen Freiraumprojektes Qualitäten des naturnahen Wohnens an der Peripherie einer Stadt modellhaft gezeigt werden. Angesichts eines in Berlin gestiegenen Bevölkerungswachstums, gewinnen Außenbezirke wie Marzahn-Hellersdorf zunehmend an Bedeutung.

Darüber hinaus bleibt ein Großteil der mit der IGA verbundenen Neuerungen dauerhaft für Berlin erhalten. Während die Gärten der Welt nach Ablauf der IGA als eintrittspflichtiges Ausflugsziel bestehen bleiben, wird der neue "Kienbergpark" mit dem Kienberg, Teilen des Wuhletals und dem Jelena-Šantić-Friedenspark zu einem kostenfrei zugänglichen Naherholungsraum weiterentwickelt.

Finanziert wird die Parklandschaft aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur". Sie wird mit Bundes- und Landesmitteln und von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt kofinanziert. Der Durchführungshaushalt für die IGA Berlin 2017 umfasst insgesamt 40 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes Berlin davon beträgt maximal 9,8 Millionen Euro.

Ausstrahlung in die ganze Stadt

Kooperationen mit Partnern aus Marzahn-Hellersdorf sowie aus ganz Berlin und auch aus Brandenburg spielen bei der IGA Berlin 2017 eine große Rolle. Für die Ausstrahlung und Einbindung der IGA in die Gesamtstadt entsteht derzeit ein Konzept in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin. Katharina Langsch, Geschäftsführerin der IGA Berlin 2017 GmbH (Marketing/Kommunikation, Veranstaltungen, Sponsoring), ist sicher, "dass die IGA in die Stadt hineinwachsen wird und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Metropolregion die IGA 2017 als IHRE Gartenausstellung erleben werden."

Bauarbeiten seit Ende 2014 auch in den Gärten der Welt

Bereits seit Ende 2014 laufen die Bauarbeiten für IGA Berlin 2017 auf Hochtouren. Aus diesem Grund ist seit Ende November 2014 der Eingang Blumberger Damm geschlossen und der Bereich um den Renaissancegarten sowie der Renaissancegarten selbst nicht zugänglich. Ebenso geschlossen sind der Eingang am Alwineweg sowie der Marzahner Ausguck. Seit Herbst 2015 entstehen die neuen Parkflächen auf den Erweiterungsflächen der Gärten der Welt mit dem Besucherzentrum, der Freilichtbühne und vielen weiteren Attraktion entlang des Blumberger Damms. Ebenso begonnen haben die Bauarbeiten für die neue Tropenhalle (Balinesischer Garten). Der Balinesische Garten bleibt daher geschlossen.

Im Herbst 2015 wurde zudem mit den Landschaftsbauarbeiten am IGA-Haupteingang "Kienbergpark" begonnen. Dort wird unter anderem ein Baumhain mit über 1.000 Bäumen sowie ein "Märkischer Garten" mit großem Kieferbestand gepflanzt werden. Außerdem soll nach Abschluss des laufenden Planfeststellungsverfahrens eine Talstation für die geplante Seilbahn entstehen. Im Zuge der Neugestaltung wird ein Teil der bestehenden Bäume in der Umgebung des Feldbergerringes entnommen, jedoch werden hier im Frühjahr 2016 im Gesamtbild deutlich mehr Bäume wachsen.

Die Vorbereitungen am Kienberg und im Wuhletal sind bereits weit fortgeschritten. So wurden die Brückenelemente für den Wuhlesteg vergangenen Herbst eingehoben, die Hochbauarbeiten für das Aussichtsbauwerk "Wolkenhain" auf dem Kienberg begonnen sowie die ersten von mehr als 100 Obstbäumen an den Kienbergterrassen gepflanzt, die in diesem Frühjahr vervollständigt werden. Im Frühjahr 2016 starten zudem die Vorbereitungen für den IGA-Campus, wo Kinder und Jugendliche während der IGA gemeinsam säen, ernten und kochen können.

Die Bauarbeiten an den Haupteingängen "Gärten der Welt" und "Kienbergpark" sowie die Baufortschritte an den Kienbergterrassen können Sie online mitverfolgen. Die Webcam ist einsehbar über die Internetseiten zur IGA Berlin 2017 unter: www.iga-berlin.contempo-webcam.de/

Aktuelle Informationen rund um den Baufortschritt der IGA Berlin 2017 finden zudem Sie auf dem IGA-Projektblog unter: www.iga-berlin-2017.de/projekt-blog

Grafik - Quelle: © geskes.hack Landschaftsarchitekten, VIC Brücken und Ingenieurbau, Kolb Ripke Architekten

Kontakt

IGA Berlin 2017

IGA Berlin 2017 GmbH
Blumberger Damm 130
12685 Berlin

Tel.: 030 700906-314
Fax: 030 700906-9314
E-Mail: info@
iga-berlin-2017.de








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