Der als Verursacher von Wintersmog und
Waldschäden bekannte Schadstoff Schwefeldioxid stammt überwiegend aus Kraftwerken, Kohleöfen und Industrieanlagen und entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Kohle oder Öl.
Die Schwefeldioxidimmissionen sind durch den Ersatz von Kohleöfen durch Gasheizung und Fernwärme, die Sanierung oder Stilllegung von Industrieanlagen, die Installation von Rauchgasentschwefelungsanlagen in Kraftwerken sowie schwefelfreiem Kraftstoff stark gesunken.
In Berlin liegen seit Jahren alle Werte weit unter dem zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegten EU-Grenzwert von 125 µg/m³, der 3 mal pro Kalenderjahr überschritten werden darf. Auch der zum Schutz der Vegetation festgelegte Jahresmittelwert von 20 µg/m³ wird weit unterschritten.
Aufgrund der geringen Belastung wurde die Anzahl der Stationen im Jahr 2007 auf zwei reduziert.