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Lärmminderungsplanung Berlin
Berlin-Pankow - Lärmkonflikte und Handlungsbedarf
Lärmbetroffenheit
Konflikte durch Lärm treten in den Bereichen auf, in denen Anwohner und andere Nutzer der Straßen und Straßenrandbebauung durch die Lärmbelastungen belästigt oder beeinträchtigt werden.
Als Konfliktgebiete im Untersuchungsgebiet Pankow werden die Straßen definiert, in denen die gesundheitlichen Schwellenwerte von 65 dB(A) am Tag und 55 dB(A) in der Nacht überschritten werden.
Die Betroffenheit der an den Straßenabschnitten lebenden Wohnbevölkerung wird durch die Berechnung des Einwohnergleichwertes (EGW) ermittelt. Die Einwohnergleichwerte weisen am Tag eine Spannbreite bis 2.009 EGW, in der Nacht bis 4.208 EGW auf. Der Einwohnergleichwert ist Null, wenn keine Überschreitungen der Zielwerte auftreten oder keine Wohnbevölkerung betroffen ist (z.B. in gewerblich genutzten Straßen).
Die höchsten Betroffenheiten der Wohnbevölkerung treten in Abschnitten der Prenzlauer Promenade, der Wisbyer Straße und der Berliner Allee auf.
Beeinträchtigt werden neben der Wohnbevölkerung auch Nutzer von lärmsensiblen Einrichtungen wie z.B. Schulen, Krankenhäuser und Altenheime. Und auch außerhalb der Gebäude entstehen Konfliktsituationen aufgrund der Lärmbelastung. Hohe Lärmpegel beeinträchtigen erheblich die Aufenthaltsqualität in Straßen- und Freiräumen.

Betroffenheit im Konfliktnetz
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Dichte Wohnbebauung in der Ostseestraße

Hohes Fußgänger-
aufkommen am S+U-
Bahnhof Schönhauser Allee
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