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Lärmminderungsplanung Berlin
Berlin-Pankow - Handlungsschwerpunkte Lärmminderungsplanung
Prognose-Nullfall - Handlungsbedarf
Auswirkungen bestehender Maßnahmen und Planungen
Unter Berücksichtigung der laufenden Planungen im Untersuchungsgebiet und den im StEP Verkehr aufgezeigten Entwicklungen bis 2015 gibt es folgende Handlungsschwerpunkte für die Lärmminderungsplanung:
- Die Haupteinfallstraßen und am höchsten belasteten Achsen Berliner Allee und Prenzlauer Promenade: Konfliktbereiche mit der Verkehrs- und Lärmbelastung bestehen hier insbesondere in dichtbewohnten Abschnitten und in Bereichen mit Geschäftsnutzung.
Die Prenzlauer Promenade wird durch den mittlerweile weitgehend abgeschlossenen Umbau erheblich leiser. Mit den prognostizierten Verkehrsbelastungen entstehen jedoch erneut problematische Situationen.
- Rennbahnstraße und Buschallee: Die Ost-West-Verbindung im nördlichen Bereich des Untersuchungsgebietes weist Konflikte des Straßenbahn- und Kfz-Verkehrslärms mit einer intensiven Wohnnutzung auf. Hierbei spielen neben der Verkehrsbelastung auch Fahrbahnoberflächen und Straßenraumorganisation eine wichtige Rolle.
- Langhansstraße: im engen gründerzeitlichen Raster entstehen hohe Lärmbelastungen durch den Kfz-Verkehr und die Straßenbahn, die auch nachts durch einrückende Bahnen zum Betriebshof erhebliche Immissionen verursacht.
- Roelckestraße: die Roelckestraße bildet eine Nord-Süd-Achse parallel zur Berliner Allee. In den eng bebauten Bereichen zwischen Langhansstraße und Pistoriusstraße treten durch die Kfz-Verkehrsmengen hohe Lärmbelastungen auf, die zu erheblichen Konflikten mit der Wohnnutzung führen.
- Neumannstraße / Thulestraße / Stahlheimer Straße: auf dieser Straßenverbindung zwischen Prenzlauer Promenade und Schönhauser Allee wird im Zuge der Prognosen des StEP Verkehr ein erheblicher Zuwachs der Verkehrsbelastung erwartet, die zu Unverträglichkeiten mit den angrenzenden Nutzungen führen.
- Wisbyer Straße: Die Wisbyer Straße ist Bestandteil des mittleren Rings sowie wichtige Straßenbahn- und Radverkehrsachse. Die hohen Verkehrsbelastungen führen in Kombination mit Pflasterbelägen zu erheblichen Lärmbelastungen. Mit den Umbaumaßnahmen, die ein Auswechseln des Fahrbahnbelages vorsehen, kann die Lärmbelastung deutlich gesenkt werden. Mit den prognostizierten Verkehrsbelastungen entstehen jedoch erneut problematische Situationen.
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