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Lärmminderungsplanung Berlin
Aufgabenstellung
Die Berliner Verkehrslärmkarten zeigen eine hohe Lärmbelastung, der insbesondere Anwohner von Hauptverkehrsstraßen ausgesetzt sind. Der Verkehr ist im Vergleich zu anderen Lärmverursachern - wie Gewerbe, Bautätigkeiten und Freizeitaktivitäten - der Hauptlärmverursacher im Berliner Stadtgebiet. So sind tagsüber 70% der Anwohner von Hauptverkehrsstraßen von Lärmpegeln über 65 dB(A), im Nachtzeitraum sogar mehr als 85% von Pegeln über 55 dB(A) betroffen. Diese Richtwerte werden von der Lärmwirkungsforschung als Schwelle für die Belastung genannt, ab der gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen sind.
Diese Zahlen belegen den notwendigen Handlungsbedarf zur Lärmminderung im Verkehrsbereich. Durch technische Maßnahmen an den Fahrzeugen ist eine Verminderung der Lärmbelastung nur in geringem Umfang erreichbar. Daher gilt es, parallel die Lärmminderung in die Stadtentwicklungsplanung zu integrieren. Ziel ist die Entwicklung von konkreten Handlungskonzepten unter Berücksichtigung der stadt- und verkehrsplanerischen Aspekte. Die Umsetzung der Maßnahmeempfehlungen soll zu einer spürbaren Verbesserung der Wohnqualität sowie der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum beitragen. Eine solch umfangreiche Lärmminderungsplanung kann nicht gleichzeitig für das gesamte Stadtgebiet entwickelt und umgesetzt werden. Der Senat hat deshalb zunächst für zwei Bereiche mit hohem Handlungsbedarf - Mitte und Altstadt Köpenick - die Erstellung von zwei Lärmminderungsplänen beauftragt.
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Straßenverkehr am Rosenthaler Platz
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