Umwelt  

 

Klimawandel – Warum Klimaschutz eine existenzielle Aufgabe ist

Anpassungskonzept an die Folgen des Klimawandels


Berlin reagiert auf Veränderung klimatischer Bedingungen


In den zurückliegenden Jahren führte der globale Klimawandel auch in Berlin zu wachsenden Belastungen für verschiedene Bereiche der städtischen Infrastruktur. Auf der Grundlage verschiedener Klimaprojektionen für die Region Berlin-Brandenburg muss von einem dramatischen Anstieg schädlicher Klimawirkungen bis zum Ende des Jahrhunderts ausgegangen werden.

Insbesondere die Zunahme von Extremwetterereignissen wie beispielsweise andauernde Hitze- und Trockenperioden oder Starkniederschläge stellen Politik und Verwaltung vor enorme Herausforderungen. Dies umso mehr, als eine demografisch tendenziell alternde Stadtgesellschaft zunehmend anfälliger auf veränderte klimatische Bedingungen reagiert.

Nachdem mit einem Stadtentwicklungsplan Klima bereits Handlungsempfehlungen für den Bereich der räumlichen Planung entwickelt worden sind, beabsichtigt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bis Ende 2015 ein umfassendes Anpassungskonzept für alle potenziell vom Klimawandel betroffenen Bereiche der städtischen Infrastruktur und des städtischen Lebens vorzulegen.

Dabei sollen die unterschiedlichen Verletzlichkeiten innerhalb eines komplexen großstädtischen Infrastrukturgeflechts erfasst und konzertierte Anpassungsschritte für verschiedene Zeithorizonte festgelegt werden.

Mit der Entwicklung des Konzeptes zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Berlin (AFOK) ist das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung beauftragt worden. Das Konzept wird unter breiter Einbindung von Stakeholdern und Fachexperten aus der Stadtgesellschaft erarbeitet. Für die Realisierung des Vorhabens erhält Berlin Fördermittel aus der Klimaschutzinitiative des Bundes.