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Klimaschutz
Berliner Energieverbrauch und CO2-Bilanz
Der weltweit steigende Energieverbrauch ist mit vielen Problemen verbunden. So trägt die Verbrennung der fossilen Rohstoffe (wie Kohle, Erdöl und Erdgas) zu einer Steigerung des klimaschädlichen Kohlendioxides (CO2) bei. Die durch die Nutzung der Energie verbundene Umwelt- und Klimabelastung fordert – neben einer Umstellung auf schadstoffarme Technologien – eine Begrenzung des Energieverbrauches.
Der Energieverbrauch bezeichnet die für die Deckung des Energiebedarfes verbrauchte Energie in der jeweils erforderlichen Form. Der Energieverbrauch wird nach sogenannten Verbrauchsgruppen (Sektoren) unterschieden. Dazu gehören die Industrie, Haushalte, der Verkehr sowie Handel und Gewerbe.
Die Entwicklung des Energieverbrauches ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dazu zählen:
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Bevölkerungswachstum
- Wirtschaftsentwicklung
- Verfügbarkeit und Preisentwicklung der Energieträger
- Technologische Entwicklung und Energieeffizienz
- Umweltanforderungen
Wie sich der Energieverbrauch in Berlin über einen bestimmten Zeitraum entwickelt, lässt sich an der jährlichen Energiebilanz für Berlin ablesen. In dieser werden das Aufkommen, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in den Verbrauchssektoren für ein Jahr möglichst lückenlos und detailliert nachgewiesen. Die umfassende Bilanzierung für Berlin wird in Zuständigkeit des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg erstellt und im Internet veröffentlicht; für den Vergleich mit anderen Bundesländern werden die Kennziffern unter www.lak-energiebilanzen.de bereitgestellt. Die Bilanzierung erfolgt nach bundesweit einheitlichen Methodiken. Die verbindlichen Abstimmungen hierfür führt der Länderarbeitskreis Energiebilanzen durch, in dem unter anderem die zuständigen Vertreter der Ämter für Statistik der einzelnen Bundesländer ihren Sitz haben. Aus der Energiebilanz wird die CO2-Bilanz abgeleitet.
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