Umwelt  

 

Energie und Klimaschutz in Schulen

Leuchtturmschulen


Je Schuljahr stehen etwa 20 Schulen im Fokus

Die Leuchtturmschulen des Projekts sind über ganz Berlin verteilt und vertreten alle Schulformen. In jedem Schuljahr werden etwa 20 Berliner Schulen ausgewählt, die Interesse daran haben, die Themen Energie und Klimaschutz im Schulalltag fest zu verankern, bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit externen Partnern und anderen Schulen besitzen und sich weiter mit ihrem Umfeld vernetzen wollen Schulen können sich jederzeit für die Teilnahme als Leuchtturmschule bewerben.
Die jeweiligen Leuchtturmschulen des Projekts erhalten aktive Unterstützung und verschiedene Materialien für die Profilierung im Bereich Energie und Klimaschutz.

Schüler-Workshops an Leuchtturmschulen

Schüler-Workshops mit Nachwuchslehrkräften vermitteln den Zusammenhang von Energienutzung und Klimaschutz. Die Schülerinnen und Schüler bringen eigene Erfahrungen im Umgang mit dem Thema Energie ein und werden darin unterstützt, ihr Wissen zu erweitern. Sie erhalten Hilfestellung, um eigene Energie- und Klimaschutzprojekte an ihrer Schule zu realisieren und sich im Alltag für Klimaschutz einzusetzen. Die Schulen können 90-minütige Schüler-Workshops buchen, die jahrgangsübergreifend für die 3./4., 5./6., 7./8. und 9./10. Klassen konzipiert und inhaltlich an den Rahmenlehrplänen orientiert sind. Die Schüler-Workshops schärfen das Bewusstsein für den Zusammenhang von Energienutzung und Klimaschutz vermitteln Fachwissen in dem Themenfeld zeigen Ansätze für eigene Klimaschutzbeiträge auf.

Die für die Workshops entwickelten Lehr- und Lernmaterialien, Stundenentwürfe und ein Energiespar-Klassenbuch stehen allen Schulen als Download zur Verfügung.

Energierundgänge mit Hausmeistern und Interessierten

An den Leuchtturmschulen eines Jahrgangs werden jeweils 60-minütige Energierundgänge mit Fokus auf Energieeinsparpotenziale und Ansätze für Klimaschutzprojekte durchgeführt. An den Energierundgängen können Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und das technische Schulpersonal teilnehmen. Vermittelt werden die effiziente Nutzung von Strom und Wärme im Schulalltag und Möglichkeiten, durch das eigene Verhalten zu Klimaschutz beizutragen.

Energiesparpaket hilft dabei, Wissen in die Praxis zu bringen

Die Leuchtturmschulen erhalten jeweils ein Energiesparpaket, das sie dabei unterstützt, Energie- und Klimaschutzwissen in die Praxis zu bringen. Die enthaltenen Messegeräte und Energiesparartikel können genutzt werden, um den Umgang mit Energie im Alltag zu prüfen und den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen für den Klimaschutz zu vermitteln. Denn wer Energie bewusst nutzt, kann mit seinem Verhalten zum Klimaschutz beitragen. Die Energiesparpakete verbleiben dauerhaft an den Schulen und können somit auch in weiteren Schuljahren eingesetzt werden.

Engagement lohnt sich – für das Klima und die Schulen

Das Engagement der Leuchtturmschulen eines Schuljahres wird belohnt. Ziel ist es, die aktiven Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie alle anderen Beteiligten dafür zu motivieren, sich weiterhin für Klimaschutz zu interessieren und mit eigenen Aktivitäten dafür stark zu machen. Eine öffentliche Würdigung des schulischen Engagements soll dazu beitragen, Energie- und Klimaschutzprojekte an den Schulen zu verstetigen. Darüber hinaus sollen die erfolgreichen Leuchtturmschulen Strahlkraft entfalten und weitere Schulen für den Klimaschutz aktivieren. Drei Schulen werden im Rahmen einer Jahresveranstaltung für ihr überdurchschnittliches Engagement belobigt. Dabei setzt die Auswahl bereits dort an, wo sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte intensiv mit den Themen Energie und Klimaschutz beschäftigen. Hervorgehoben werden Aktivitäten und Projekte, die im Verlauf des Projekts "Energie und Klimaschutz in Schulen" initiiert und/oder vorangetrieben werden.
Unterricht
Foto: © BEA / Dietmar Gust

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