Umwelt  
 

Umweltschutz

Kampfmittelbergung - Schutz für Mensch und Umwelt


Im Boden des Landes Berlin befinden sich auch heute noch viele Kampfmittel. Durch die lange Lagerung (seit Ende des II. Weltkrieges) im Boden kann ein Durchrosten erfolgen. Dadurch können stark toxische Inhaltsstoffe in das Grundwasser gelangen. Somit besteht, neben dem noch immer vorhandenen Gefahrenpotential durch Detonation bei äußeren Einwirkungen, eine zusätzliche Gefahr durch chemische Kontamination. Die Bergung und Beseitigung von Blindgängern und anderer sprengfähiger Munition erfordert umfangreiche Kenntnisse.

In Berlin ist die Aufgabe der Kampfmittelsuche wie folgt geregelt:
  • Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ermittelt im Wesentlichen auf der Grundlage von Akten, Luftbildern und Berichten aus der Kriegszeit, ob Anhaltspunkte bzw. Merkmale sowie Kampfmittelfunde auf das Vorhandensein von noch nicht geborgenen Kampfmitteln hinweisen.
  • Sie leitet darüber hinaus geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des von Kampfmitteln ausgehenden Risikos ein. Als Maßnahme zur Reduzierung des Risikos werden beispielsweise die auf Grundstücken ermittelten Anhaltspunkte bzw. Merkmale von beauftragten Kampfmittelräumfirmen sondiert und geräumt.
  • Für die Sicherung und Beseitigung von geborgenen Kampfmitteln sind die Feuerwerker der Polizei zuständig.
Grundstückseigentümer, die auf ihren Grundstücken Bauleistungen ausführen lassen wollen, können eine kostenfreie Anfrage an den Fachbereich richten.

Kontakt

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung X - Tiefbau: Objektmanagement Objektbereich X OA
Ermittlung und Bergung von Kampfmitteln
Fehrbelliner Platz 1
10707 Berlin
Tel.: 030 90139-5477
Fax: 030 90139-5471
E-Mail: Info-Kampfmittel@senuvk.berlin.de

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