Natur + Grün  

 

Fischerei

Fischereiamt Berlin


Die Ausübung der Fischerei läßt sich im Berliner Raum seit der mittleren Steinzeit (8000 - 3000 v. Christus) nachweisen. Dahme, Spree und Havel mit ihren vielen Krümmungen, üppigem Gelegewuchs und seichten Ufern boten ideale Voraussetzungen dafür.
 
Noch heute werden mehr als 40 Fischereirechte von entsprechend beruflich ausgebildeten Fischern genutzt, die restlichen im Wege der Angelkartenausgabe an etwa 30.000 Personen.
 
Das Fischereiamt wahrt die Fischereirechte Berlins einschließlich der ordnungsrechtlichen und fischereibiologischen Aufsicht und fördert die Berufs- und Angelfischerei und die Fischzucht.
 
Fischereiamt Berlin
Havelchaussee 149/151
14055 Berlin
StadtplanStadtplan

Tel.: 030 300699-14
Fax: 030 3041805

Fahrverbindungen
S-Bahnhof: S Pichelsberg, S 3, S 75
Bus-Haltestelle: Stößenseebrücke, M 49

Aktuell

Aalbesatz - Laicherbestandserhöhung beim Europäischen Aal im Einzugsgebiet der Elbe
Aalbesatz - Laicher­bestands­erhöhung beim Euro­pä­ischen Aal im Einzugs­gebiet der Elbe
Bericht von 2015 mehr

Schwarzmundgrundel
Schwarzmundgrundel Neogobius melanostomus (PALLAS, 1814)

Neue gebietsfremde Fischart in Berliner Gewässern
Die als gebietsfremd und invasiv geltende Schwarzmundgrundel Neogobius melanostomus (PALLAS, 1814) wurde im Oktober 2015 in der Unterspree nachgewiesen.

Ein weiterer Nachweis erfolgte in einem geschlossenen Gewässer im Bezirk Pankow. Damit ist eine gebietsfremde Grundelart jetzt auch in den Berliner Gewässern anzutreffen.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Schwarzmundgrundel ist das Schwarze-, Kaspische-, Asowsche- und das Marmarameer und in den Unterläufen der einmündenden Flüsse. Von dort aus verbreitete sich die Grundel seit Ende der 1980er Jahre vermutlich durch den Schiffsverkehr, indem die Art im Ballastwasser von Frachtschiffen oder durch angeheftete Eier am Rumpf mitgeführt wird. Seit 2006 ist die Grundel auch im Rhein anzutreffen und verbreitet sich seitdem in den deutschen Flusssystemen.

Schwarzmundgrundel
Erkennungsmerkmal der Grundeln - die zu einer Saugscheibe zusammengewachsene Brustflosse

Unter Anglern gilt die Schwarzmund­grundel als lästig, da sie sich auf jeden in Grundnähe angebotenen Köder stürzt, so dass keine andere Fischart mehr Gelegenheit zum Anbeißen hat. Wenn ein Angler in den Berliner Gewässern eine Schwarzmundgrundel fängt, so hat er diese zu entnehmen, tierschutzgerecht zu töten und entsprechend zu verwerten.
Ein Umsetzen der Fischart in andere Gewässer ist strengstens verboten.

Publikation

Fische in Berlin - Bilanz der Artenvielfalt
Broschüre zum Download mehr

Transparente Verwaltung

Das Fischereiamt stellt sich vor.
Rückschau: Fischerei hat Zukunft in Berlin
Besuch beim Fischereiamt Berlin am 24.09.2014 mehr

Fischereiforschungsschiff "Piscator"

Fischereiforschungsschiff Piscator
Fischereiforschungs-Schiff "Piscator" auf dem Stößensee

Datenverarbeitung im Fischereiamt
Datenverarbeitung im Fischereiamt