|
|
Berlin-Tipps
20 grüne Hauptwege®

20 grüne Hauptwege® laden ein zum Flanieren, zum Erholungsspaziergang, zur Erledigung von Besorgungen, zum täglichen Weg mit dem Kinderwagen, dem Gesundheits-Training oder zu längeren Ausflügen in der Metropole und im Umland, weitgehend ohne Belästigung und Gefährdung durch den Autoverkehr.
20 grüne Hauptwege® sollen die Orientierung erleichtern, deshalb haben die insgesamt circa 500 km in Berlin Namen bekommen, die sich an den jeweiligen Landschaftsräumen orientieren. Und sie sollen die länderübergreifende Orientierung erleichtern. Dazu wurde von den zuständigen Experten in Berlin und Brandenburg entschieden, sie entsprechend den in Brandenburg geltenden Vorschriften für Hauptwege mit einem blauen Querstreifen auf weißem Grund zu markieren. Sobald eine Finanzierung gefunden worden ist, sollen zusätzlich Hinweise zu attraktiven Erholungszielen und den Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr gegeben werden.
20 grüne Hauptwege® haben Lücken in den idealen Streckenführungen, die angesichts der finanziellen Situation Berlins in nächster Zeit nicht geschlossen werden können - auch wenn die Experten in den Naturschutzbehörden auf Bezirks- und Senatsebene, die Berliner Forsten mit den Brandenburgischen Landkreisen und Kommunen in dem gemeinsamen Anliegen verbunden sind, möglichst zeitnah ein begehbares Hauptwegenetz zu realisieren.
Lückenschließungen und Qualitätsverbesserungen werden - entsprechend dem Ziel der Stadtentwicklungskonzeption für das Jahr 2020 - auch in den Projekten zum Stadtumbau-West und zum Stadtumbau-Ost vorbereitet und umgesetzt.
20 grüne Hauptwege® sollen Berliner Erholungssuchende und Berlintouristen beim flanieren durch die Metropole und ins Umland begleiten.
Die
gesamtstädtische Landschaftsplanung, die Abteilung für Vermessung und das Referat für die Agenda 21 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung haben daher die Grundlagen für eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit geschaffen:
2005 erschien zum ersten Mal eine
Karte mit dem begehbaren Gesamtwegenetz im Onlineangebot der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 2006 ebenfalls dort die erste digitale Wanderkarte.
Die große und kontinuierliche Nachfrage hat dazu geführt, dass der Verlag Pharus-Plan 2006 zusammen mit den Berliner Forsten und der obersten Naturschutzbehörde die ersten gedruckten Wanderkarten für Teilbereiche des Hauptwegenetzes herausgegeben hat.
2007 wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für den Spreeweg zwischen Schloss Charlottenburg und Stralauer Halbinsel ein Informationsfaltblatt erstellt.
2007 ist auf Initiative des Berliner piekart-Verlages eine Public-Private-Partnership von Verlag, Naturschutzverbänden und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung entstanden, um 2008 die erste Gesamtnetz-Wanderkarte in die Buchläden zu bringen.
20 grüne Hauptwege® haben zu einer Zusammenarbeit im Sinne der Agenda 21 geführt: Zwei Umweltverbände (BUND e.V. und FUSS e.V.), ein
Bürgernetzwerk und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung haben im Jahr 2006 die
"Kooperation: 20 grüne Hauptwege® für Berlin"
vereinbart. Sie wurde zu einem Leitprojekt im Aktionsprogramm "Berlin zukunftsfähig gestalten" weiterentwickelt und das wiederum im Juni 2006 vom Abgeordnetenhaus beschlossen.
Seitdem besteht für das Land Berlin die Verpflichtung, sich für eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Entwicklung der Stadt einzusetzen. Nur so können die guten Lebensbedingungen auch für künftige Generationen erhalten und weiter entwickelt werden.
Es ist das Ziel des Senates, möglichst viele Projekte zu initiieren bzw. zu unterstützen, in denen sich viele Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Ebenen zur Arbeit an gemeinsamen Zielen zusammenfinden oder Aktionen mit gestalten.
|
|
|
|