Städtebau  
 

Berliner Mitte

Umfeld St. Marienkirche


Im Zuge der Neubebauung des Areals am Fernsehturm in den 1960er Jahren wurde das mittelalterliche Höhenniveau im Umfeld der Marienkirche nur im unmittelbaren Randbereich des Kirchenbauwerks beibehalten. Das übrige Gelände wurde um ca. 1–1,5 m aufgeschüttet. Die Eingangsbereiche und der Gebäudesockel verschwanden aus dem Blickfeld des Betrachters. Das gesamte Kirchenumfeld war durch diesen "eingegrabenen" Charakter geprägt.

Die Freiräume um die Kirche erschienen durch die ungeordneten und alten Strauchpflanzungen und maroden Mauern verwahrlost. Ziel der Neuplanung war, dem Kirchenbauwerk, im Hinblick auf seine historisch-städtebauliche Einordnung und Bedeutung, mehr Raum zu geben. Außerdem die eingeengte Freiraumsituation zu öffnen, übersichtlicher, transparenter und heller zu gestalten, einen der Kirche angemessenen Ort zu definieren und die historischen Spuren ablesbar zu machen.

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