Städtebau  

 

Umfeld Fernsehturm

Planung der Beleuchtung


Im Rahmen der Sanierungsarbeiten des Umfeldes des Fernsehturms wurde für den Bereich zwischen Spree, Karl-Liebknecht-Straße, Rathausstraße und Bahnhof Alexanderplatz in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten Levin Monsigny ein Beleuchtungskonzept erarbeitet.

Bei der Entwicklung des Beleuchtungsentwurfs galt es eine Beleuchtung zu wählen, die Mensch und Freiraum gleichermaßen dient. Das Ergebnis verleiht diesem Projekt eine neue freundliche Identität, die sowohl zum Verweilen einlädt als auch einen lebendigen Treffpunkt darstellt.

Wesentlich für Wohlbefinden und Sicherheit, auch bei Dunkelheit, sind eine gute Orientierung und die Auffindbarkeit markanter Punkte. Es wurden langlebige und energieeffiziente Leuchtmittel in wartungsfreundlichen Leuchten und Lichtelementen ausgewählt.

Die Analyse der Bestandsleuchten hat gezeigt, dass sich zu Beginn der Planung auf dem gesamten Areal mehr als 20 verschiedene Leuchtentypen befanden. Die Leuchten waren in einem schlechten Zustand und größtenteils außer Betrieb. Oft wurden Natriumdampf-Lampen mit sehr schlechter Farbwiedergabe verwendet. Die Leuchten hatten eine diffuse Lichtverteilung und stellten sich durch ihre hohe Leuchtdichte als Blendpunkte dar.

Die vorhandene Situation lässt 3 Freiraumtypologien erkennen. Das direkte Umfeld des Fernsehturms ist ein "Stadtplatz". Dieser Bereich wird in der Freiflächenplanung zu einem luftigen, offenen Raum umgeplant. Der Bereich zwischen Spandauer Straße, Karl-Liebknecht-Straße und Fernsehturm ist ein "Stadtgarten", der durch seine Hauptachse den Neptunbrunnen mit dem Kaskadenbrunnen verbindet. Der Bereich zwischen Spree, Spandauerstraße, Rathaustraße, und Karl-Liebknecht-Straße ist im Bestand eher parkartig ausgebildet.

Das Bearbeitungsgebiet erstreckt sich zwischen dem Bahnhof Alexanderplatz und der Spandauer Straße.