Städtebau  
 

Elisabeth-Aue

Aktuelles


Dieser Auftritt zeigt den Stand bis November 2016.
"Das Potenzialgebiet Elisabethaue wird zur Bebauung in dieser Legislaturperiode nicht weiter verfolgt.", siehe: Koalitionsvereinbarung 2016-2021

Förderprojekt "Erste Adresse" - Ausschreibungen für die Konzepterstellung sowie die kurzzeitige personelle Besetzung


Die "Erste Adresse" - die Keimzelle nachbarschaftlichen Lebens im neuen Stadtquartier
Mit über 70 Hektar ist die Elisabeth-Aue im Norden Berlins eines der größten landeseigenen Wohnungsbaupotentiale von gesamtstädtischer Bedeutung. In dem Gebiet, das an gewachsene Ortsteile mit durchmischter Bewohnerstruktur grenzt, sollen ab 2019 bis zu 5.000 neue Wohnungen unter dem Leitgedanken der "Gartenstadt des 21. Jh." gebaut werden. Damit ein lebendiges und stabiles Quartier für rund 10.000 Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Bedürfnissen entsteht, ist die Einbeziehung der vorhandenen Nachbarschaft und künftigen Bewohnerschaft von großer Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ein erstes Konzept der modellhaften Entwicklung einer sozio-kulturellen Infrastruktureinrichtung, ähnlich eines Nachbarschaftszentrums, skizziert. Dieses sieht vor, gemeinsam mit der Nachbarschaft und entsprechend des Projektfortschritts auch den künftigen Bewohnern des Stadtquartiers, eine so genannte "Erste Adresse" zu entwickeln. Die "Erste Adresse" soll als Keimzelle und Katalysator für nachbarschaftliches Engagement und die Integration der verschiedenen Bewohnergruppen fungieren. Dabei soll die "Erste Adresse" so frühzeitig wie möglich zunächst in einem Ladenlokal oder etwas ähnliches in der Nähe des Planungsgebietes und langfristig im neuen Stadtquartier als erster "Baustein" für ein Nachbarschaftszentrum installiert werden. Von dort aus soll sie parallel sowohl inhaltlich als auch räumlich zur Entwicklung des neuen Quartiers wachsen und von Beginn an zur Bildung einer guten Nachbarschaft beitragen.

Die Konzepterstellung sowie die kurzfristige personelle Besetzung der "Ersten Adresse" sind derzeit auf der Vergabeplattform des Landes Berlin öffentlich ausgeschrieben. Angebote können bis zum 25.10.2016 abgegeben werden.

2. Beteiligungswerkstatt zur Entwicklung der Elisabeth-Aue und Umgebung

Am 8. Oktober 2016 fand die 2.  Beteiligungswerkstatt in der Evangelischen Kirchengemeinde Nordend, Schönhauser Straße 32, 13158 Berlin statt. Es wurden die bisher vorliegenden Ergebnisse, die Ziele und das Leitbild für das ISEK-Gebiet und Maßnahmen für ein neues Quartier erörtert und diskutiert werden.


Besprechung der Vorschläge in Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppe; Fotos: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG

"House of One" und die "Erste Adresse im Quartier" sind Nationale Projekte des Städtebaus

Das Projekt "House of One" erhält eine Förderung des Bundes von 2,2 Millionen Euro, die durch das Land Berlin um weitere rund 1,2 Millionen Euro ergänzt wird. Für das Projekt "Erste Adresse im Quartier" in der Elisabeth-Aue wurde eine Bundesförderung von 1,4 Millionen Euro gewährt, ergänzt um weitere gut 0,7 Millionen Euro des Landes Berlin.

Ausstellung; Foto: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG
Foto: Planergemeinschaft
Kohlbrenner eG

Ausstellung zum ISEK (Zwischenstand)

In dieser Ausstellung zeigt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den Zwischenstand des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für die Elisabeth-Aue und ihre Umgebung. Das Ergebnis des ISEK liegt voraussichtlich Ende 2016 vor und wird dann in einer erneuten Ausstellung gezeigt.


Der Entwicklungsprozess für die Elisabeth-Aue wird konkreter

Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup hat gemeinsam mit den Geschäftsführungen der Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU sowie den Geschäftsführern der neu gegründeten Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH einen Vertrag über die Entwicklung der Elisabeth-Aue unterzeichnet.

1. Beteiligungswerkstatt zum ISEK für die Elisabeth-Aue und ihre Umgebung

Am 12. März 2016 kamen rund 250 Menschen in die Treffpunkt-Gemeinde in Französisch-Buchholz, um sich im Rahmen einer Beteiligungswerkstatt über die Pläne zu informieren und Vorschläge wie auch Bedenken einzubringen.



Themenrunden zu den einzelnen Ortsteilen sowie zu den Querschnittsthemen
Themenrunden; Fotos: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG

Bürgerversammlung zum Rangierbahnhof Pankow und zur Elisabeth-Aue

Am 8. März 2016 fand im Carl-von-Ossietzky-Gymnasium in Berlin-Pankow ein Informationsabend statt. Gesprächsteilnehmer waren Senator Andreas Geisel, Baustadtrat Jens-Holger Kirchner, Dr. Ursula Flecken von der Planergemeinschaft Kohlbrenner e.G. und Kurt Krieger. Die Moderation übernahm Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. und die Organisation der Bürgerverein FÜR PANKOW e.V..

Dr. Ursula Flecken von der Planergemeinschaft Kohlbrenner e.G.
Dr. Ursula Flecken

Senat erklärt Elisabeth-Aue in Pankow zum Gebiet außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung

Der Senat hat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel – nach Stellungnahme durch den Rat der Bürgermeister – die landeseigene Wohnungsbaupotenzialfläche Elisabeth-Aue sowie daran angrenzende Grün-, Frei- und Verkehrsflächen im Bezirk Pankow zu einem Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung nach § 9 AGBauGB erklärt.

Städtebauliche Entwicklung der Elisabeth-Aue bietet die Möglichkeit für 5.000 neue bezahlbare Wohnungen

Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel unterzeichnet Absichtserklärung mit den Wohnungsbaugesellschaften Gesobau und Howoge.

Matthias Köhne, Bezirksbürgermeister von Pankow; Stefanie Frensch, Geschäftsführerin HOWOGE; Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender GESOBAU
Bezirksbürgermeister Matthias Köhne; Stefanie Frensch, Geschäftsführerin HOWOGE; Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender GESOBAU