Städtebau  
 

Elisabeth-Aue

Absichtserklärung


Dieser Auftritt zeigt den Stand bis November 2016.
"Das Potenzialgebiet Elisabethaue wird zur Bebauung in dieser Legislaturperiode nicht weiter verfolgt.", siehe: Koalitionsvereinbarung 2016-2021

Elisabeth-Aue, Blick von Südwesten
Blick von Südwesten

Die Elisabeth-Aue – ein neuer Stadtteil für die wachsende Stadt

Am 1. Juni 2015 wurde im Rathaus Pankow zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und den städtischen Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU eine gemeinsame Absichtserklärung zur "Entwicklung des Plangebietes Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow zu einem neuen Stadtteil für vielfältiges Wohnen und dazugehörige Ergänzungsnutzungen" unterzeichnet.

Wesentliche Eckpunkte und Ziele der Absichtserklärung sind:

  • Die Entwicklung des Wohnquartiers Elisabeth-Aue mit 3.000 bis 5.000 Wohnungen unterschiedlicher Typologien: mit dem Schwerpunkt auf kommunalen Mietwohnungen im Geschosswohnungsbau, aber auch gemeinschaftlichen Wohnformen in Baugruppen- oder Genossenschaftsprojekten sowie Sonderwohnformen.
  • Die Schaffung von Wohnraum für 7.000 bis 12.000 neue Bewohnerinnen und Bewohner aus unterschiedlichen Zielgruppen und Einkommensschichten.
  • Die Schaffung eines Quartiers mit hohem Grünflächenanteil: basierend auf den Ideen des Gartenstadtmodells, angepasst an die Herausforderungen und Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts.
  • Die Wohnqualität in den benachbarten Wohngebieten verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zur Verbindung zwischen "Alt und Neu" leisten: durch die Errichtung von sozialen und kulturellen Infrastruktureinrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätten sowie Freizeiteinrichtungen und Begegnungsstätten für Jung und Alt.
  • Die Verbesserung der Verkehrsanbindung im Umfeld der Elisabeth-Aue: durch eine bessere ÖPNV-Anbindung (u.a. vorgesehene Verlängerung der Straßenbahnlinie 50 und eventuelle Verlängerung der Straßenbahnlinie M 1) und den Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes (z.B. durch Entwicklung attraktiver Radrouten zu den S-Bahnhöfen Blankenburg und Pankow-Heinersdorf sowie dem S- und U-Bahnhof Pankow).
  • Die Ergänzung der bestehenden Wohngebiete in Französisch-Buchholz: mit Nahversorgungseinrichtungen und kleineren, nicht störenden Gewerbeunternehmen.
  • Integration ungedeckter Sportflächen, Versickerung von Niederschlagswasser.