Städtebau  

 

Johannisthal/Adlershof - Die Entwicklungsmaßnahme

Planungen


Räumlicher Städtebaulicher Plan 2014
Räumlicher Städtebaulicher Plan 2014

An der Umsetzung des Städtebaulichen Leitbilds von 1993 wurde einschließlich notwendiger Korrekturen konsequent gearbeitet. Das Leitbild wurde durch planerische und gestalterische Konzepte untersetzt. Die Entwicklung von Straßenraumprofilen einschließlich der Materialbestimmung, Leitbaumarten, ein Beleuchtungs- bzw. Leuchtenkonzept, Freiraum- und Platzkonzepte, Verkehrs- und Infrastrukturkonzepte, Abhandlungen zum öffentlichen Raum und der Bau eines Modells im Maßstab 1:500 sind beispielhaft. Unter Prüfung der Wirtschaftlichkeit wurde die Übernahme und Anpassung der entworfenen Stadtstruktur nach Art und Maß der Nutzung in die Bebauungsplanung übernommen und rechtlich gesichert.

Für bedeutsame Projekte der Freiraumgestaltung wurden Gutachterverfahren und Wettbewerbe durchgeführt.

Hochbauwettbewerbe für öffentliche Gebäude insbesondere für die Institute der Humboldt-Universität und Gutachter-bzw. VOF-Verfahren für die Technologiezentren im Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort waren und sind Standard der Planung.

Etwa ab dem Jahr 2000, als klar wurde, dass die hohen planerischen Ansprüche nicht im vollen Umfang wirtschaftlich realisierbar waren und sich sogar die gesamte Entwicklungsmaßnahme auf dem Prüfstand befand, mussten diese Ansprüche der Realität angepasst werden, was auch mit einem Reduzierung der Standards einher ging.
Die sogenannte Umsteuerung hatte zum Ergebnis, dass die Planungen auf eine zeitnahe Vermarktbarkeit ausgerichtet wurden.
Mit der Verfestigung des Wachstums und der steigenden Attraktivität des Standortes erhöhte sich auch die Realisierungsfähigkeit der Konzeption.

Der räumliche städtebauliche Plan zeigt die Entwicklungsmöglichkeiten des Gebietes im Kontext mit dem Bestand und den mit den Investoren und Bauherren abgestimmten aber noch nicht realisierten Planungen. Die vorgeschlagenen Planungen orientieren sich an den Bebauungsplänen und örtlichen Gegebenheiten, sie stellen jedoch kein Dogma für künftige Projekte dar. Von den 44 Bebauungsplänen sind 35 bereits festgesetzt.