Städtebau  

 

Archiv: Rückblick - Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2015

Pankow


Prenzlauer Berg, Humannplatz

Ein Haus für den Platz! – Fest mit Platzhauseröffnung


Ein Haus für den Platz! – Fest mit Platzhauseröffnung
Ein Haus für den Platz! – Fest mit Platzhauseröffnung; Foto: S.T.E.R.N. GmbH

Zur Einweihung des "Cafés Bornträger" auf dem Humannplatz hielt Christoph Speckmann vom Bezirksamt Pankow eine Rede zum Umbau des ehemaligen Toilettenhäuschens im Rahmen des Förderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz. Auch die Betreiberin Christine Morgan begrüßte die Gäste. Der Kaffee- und Kuchengenuss wurde untermalt von stimmungsvoller Gitarrenmusik, während hinter dem Café Kinder – unterstützt von Bernd Stude – ein Modell von ihrem perfekten Spielort bastelten.

Entlang des Eingangs zum Humannplatz direkt neben dem Café wurden Auszüge aus der Poster-Ausstellung "Schülerexpedition im Humannquartier" des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums gezeigt. Die Schülerinnen und Schüler haben es sich zu der Aufgabe gemacht, die städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen an und in ihrer Schule und im Quartier über einen Zeitraum von fünf Jahren in Text, Bild und Ton zu dokumentieren.

Die beiden Landschaftsarchitektinnen Brigitte Gehrke und Christiane Gottwald führten eine interessierte Gruppe über den von ihnen geplanten Humannplatz. Die Erneuerung des Humannplatzes war eines der ersten Projekte im Gebiet. Es wurden Platz und Wegeflächen erneuert, die Bepflanzung ergänzt, das Spielangebot verbessert sowie neue Sitzgelegenheiten geschaffen.

Im Anschluss führte Georg Wasmuth, Kontaktarchitekt des Landes Berlin, noch zu weiteren Projekten rund um den Humannplatz, die im Rahmen des Städtebauförderprogramms Städtebaulicher Denkmalschutz umgesetzt wurden.

Prenzlauer Berg, Helmholtzplatz

Neuer Prenzlauer Berg - Schule und Musikschule im Eliashof & Helmi rockt


Rundgang Musikschule am Eliashof mit Herrn Risken (Amtsleiter Stadtentwicklungsamt), Herrn Speckmann (Fachbereichsleiter Stadterneuerung) und Herrn Mindrup (MdB) begleitet
Rundgang Musikschule am Eliashof von Herrn Risken (Amtsleiter Stadtentwicklungsamt), Herrn Speckmann (Fachbereichsleiter Stadterneuerung) und Herrn Mindrup (MdB) begleitet; © S.T.E.R.N. GmbH

Grundschule und Musikschule am Eliashof Das Schulgebäude im Ensemble mit der Eliaskirche in der Senefelderstraße ist ein Beispiel für die besonderen Anforderungen an die Stadtplanung in einer dynamisch wachsenden Stadt. Es beherbergt heute nicht nur die zweizügige Grundschule im Eliashof, sondern auch die Musikschule "Béla Bartók".

Zur Führung durch das Gebäude mit dem Architekten Heimo-William Wolf vom Büro FFP-Architekten und den Projektsteuerfrauen Monika Taeger und Ute Truttmann der S.T.E.R.N. - Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung - kamen vor allem Familien aus dem Kiez. Um die Doppelnutzung Schule – Musikschule zu ermöglichen, nutzten die Architekten jeden Winkel vom Dachboden bis zum Souterrain, von der Toreinfahrt bis zum Lichthof. Beeindruckend auch die gelungene Abstimmung der Bedürfnisse der Kinder und Pädagogen mit den Anforderungen des Denkmalschutzes.

Monika Taeger erläuterte den komplexen Abstimmungsprozess, den das Bauen bei laufendem Schulbetrieb und die Förderung von Synergien zwischen beiden Schulen und dem benachbarten Kindermuseum erfordert. Begonnen wurde mit Sanierung und Umbau im März 2010 - im Herbst 2015 wird das Projekt mit dem 6. Bauabschnitt - der Fassade an der Senefelderstraße - seinen Abschluss finden.

Zwei grüne Oasen in der Pappelallee
Eine kleine Gruppe besichtigte den neugestalteten Spielplatz in der Pappelallee 74/75 und den Friedhofspark in der Pappelallee 16/17. Wie ein grünes Band zieht sich das Spielangebot bis in das hintere Grundstück. Der Landschaftsarchitektin Frau Teichmann ist es gelungen ein unterschiedliches Angebot für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen zu schaffen. Auch für die Jugendlichen des Ausbildungsprojektes Pappel 74 wurden Hängematten und Tischtennisplatten aufgestellt. Frau Reuther von der Freireligiösen Gemeinde führte durch den Friedhofspark Pappelallee und erläuterte den kulturhistorischen Ort mit seinen heutigen Nutzungskonflikten.

Helmi rockt mit König Unsichtbar & Band
Helmi rockt mit König Unsichtbar & Band; Foto: S.T.E.R.N. GmbH

Der Helmi rockt!
Viele Familien mit Kindern lauschten gespannt dem Rockkonzert für Kinder mit König Unsichtbar & Band. Gefeiert wurde die gelungene Neugestaltung des großen Spielbereichs auf dem Helmholtzplatz. Hauptattraktion ist das neue Piratenschiff, das auch mit Spendengeldern kofinanziert wurde. Alle waren begeistert.

Buch

Ein Stadtumbaugebiet – Spaziergang im Ortsteil Buch


Besichtigung der Kita im Grünen
Besichtigung der "Kita im Grünen"; Foto: Planergemeinschaft

Der Rundgang durch das Stadtumbaugebiet Buch wurde genutzt, um einige wichtige Einrichtungen zu besichtigen, die im Rahmen der Förderkulisse Stadtumbau Ost in den vergangenen Jahren saniert wurden. André Kima vom Bezirksamt Pankow sowie Kerstin Jahnke und Winfried Pichierri von der Planergemeinschaft Kohlbrenner eG führten die interessierten Bürgerinnen und Bürger auf einer vorher abgestimmten Route durch das Gebiet.

Die Jugendfreizeiteinrichtung "Der Alte", das Bucher Bürgerhaus sowie die Kita im Grünen stießen hierbei auf ein reges Interesse bei den Teilnehmenden, v.a. weil in den genannten Häusern eine Führung angeboten werden konnte. So gab es Informationen zu den reichhaltigen Angeboten in der JFE "Der Alte". Hier gibt es kleine Atelierräume, in denen gemalt oder genäht werden kann.

Die Grundrisse des Bucher Bürgerhauses - ehemals eine Kita - wurden neu strukturiert, so dass heute, neben den Angeboten des Bürgeramtes auch soziale Beratungen angeboten werden können. Auch für das leibliche Wohl im Bürgerhaus ist durch ein Café gesorgt. Ganz besonderes Interesse fand die "Kita im Grünen", insbesondere die architektonischen Details des 50er Jahre Baus, die trotz der energetischen Sanierung erhalten werden konnten.


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