Städtebau  

 

Archiv: Rückblick - Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2015

Lichtenberg


Neu Hohenschönhausen, Ribnitzer Straße

Zusammenkommen – Das Nachbarschaftszentrum


Nachbarn interessieren sich für das Nachbarschaftshaus
Nachbarn interessieren sich für das Nachbarschaftshaus; Foto: Verein f. ambulante Hohenschönhausen e.V.

Auch das Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel hatte seine Pforten geöffnet. Interessiert schauten "Nachbarkinder", Bewohnerschaft und Fachleute in die umgebaute ehemalige Grundschule - alle waren angetan von der Entwicklung des Hauses und bestätigten, dass dies eine wunderbare und gelungene architektonische wie auch inhaltliche Umwidmung ist. Toll, dass dieses Schulgebäude weiterlebt – oft ein Identifikationsort hier im Kiez.

Die Gäste zeigten sich zum einen begeistert von den Möglichkeiten, die das Haus mit seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier der Nachbarschaft bietet, aber auch von dem Grün und der Ruhe, die der Garten und die Umgebung ausstrahlten.

Die Hinweistafeln komplettierten die Eindrücke des "Fertigen" mit der Darstellung des Weges – welche baulichen Schritte wurden zurückgelegt, um aus der Schule eine Nachbarschaftseinrichtung zu machen. Gefördert wurde die Maßnahme mit Mitteln des Programms Stadtumbau Ost.

Frankfurter Allee Nord

Schulen, Zentren, neues Grün – Ein Rundgang


Wohnprojekt WiLMa,
Wohnprojekt WiLMa; Foto: STATTBAU GmbH, Petra Gülzow

Das Wetter war an diesem 9. Mai genauso engagiert in seiner Wechselhaftigkeit wie die gut gelaunte, interessierte bunt zusammengewürfelte Gruppe, die mit ihren Fragen und dem Einbringen von eigenem Wissen die Erläuterungen zum Sanierungsgeschehen im Stadtumbaugebiet Frankfurter Alle Nord von Stadtrat Wilfried Nünthel und Constance Cremer von der Gebietsbeauftragten STATTBAU noch lebendiger werden ließen. Der Rundgang startete bei Sonnenschein auf dem Stefan-Heym-Platz (Fischerbrunnen), der nach Errichtung des geplanten neuen Wohnhochhauses umgestaltet wird.

Gestaltungsvorschläge werden – wie bei allen Maßnahmen gemeinsam mit den im Gebiet lebenden und arbeitenden Menschen entwickelt. Danach ging es weiter zur Oberschule am Rathaus und dann über den wunderbar grünen ehemaligen Friedhof Rathausstraße zum mittlerweile sehr beliebten neugestalteten Freiaplatz. Die Vergangenheit und Zukunft des Geländes des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit hat alle gleichermaßen beschäftigt. Sehr positiv wurde das intergenerative Wohnprojekt WiLMa auf dem Gelände aufgenommen, das die Bewohner und Bewohnerinnen, die seit ein paar Monaten dort wohnen, selbst vorstellten. Die koptische Kirche auf dem Roedeliusplatz stieß ebenfalls auf großes Interesse. Ein im Stadtteilbüro geplantes Kaffeetrinken wurde zugunsten der Vorstellung weiterer Projekte aufgegeben. Also ging es weiter zur Schule am lichten Berg.

Und zum Schluss erläuterte Herr Nünthel noch, warum die Umgestaltung der Alten Frankfurter Allee, dem historischen Tor zum Kiez, wesentlich von der Verortung der Tram-Endhaltestelle am Bahnhof abhängt. Über diese Verortung wird zur Zeit, so Herr Nünthel, herzhaft gestritten. Es gibt noch viel zu sehen in diesem Gebiet, deshalb wird es wohl noch weitere Rundgänge geben.


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