Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Kreuzberg-Spreeufer

Baugrunduntersuchungen in der Spree


Die Spree ist mit einer Länge von 1.800 Metern der wichtigste Freiraum des Untersuchungsgebietes. Der Fluss weist eine Breite von 150 bis 170 Metern auf und verläuft als "Stadtspree" geradlinig zwischen bebauten bzw. befestigten Uferrändern. Die öffentliche Zugänglichkeit des Gewässers ist aufgrund der gewerblichen Vorprägung des Gebietes zur Zeit nur im Bereich des als Promenade gestalteten, bis 2011 sanierten May-Ayim-Ufers (ehemaliges Gröbenufer) möglich. Somit sind derzeit nur 17 Prozent des Ufers erschlossen.

Im Rahmen des Stadtumbaus West soll von der Schillingbrücke bis zur Westseite der Oberschleuse entlang dem Kreuzberger Spreeverlauf eine durchgehende Uferpromenade für Fußgänger/innen geschaffen werden, mit der sanierten Doppelkaianlage am May-Ayim-Ufer als Herzstück. Aufgrund der differenzierten Ausgangslage stehen die Uferwege und Steganlagen in einem spannungsvollen Wechselspiel. An den Übergängen entstehen aufgeweitete Spreebalkone als besondere Aussichtspunkte und Aufenthaltsbereiche (siehe dazu Projekt Spreebalkon Brommystraße). Im Bereich der Schillingbrücke und der Oberbaumbrücke sind Unterführungen in Form von Stegen geplant.

Die Öffnung und Erschließung des Spreeraumes für den Stadtteil und für die Stadt bildet einen zentralen Programmpunkt des Stadtumbaus. Die durchgängige Uferpromenade hat nicht nur einen hohen Stellenwert für die Erholungs- und Verbindungsqualität, sondern auch als Impuls für Neuansiedlungen.

Im Verlauf der Uferpromenade sollen auf einer Gesamtlänge von knapp 590 Metern drei über dem Wasser geführte Stege errichtet werden, da die überwiegend gründerzeitliche Bebauung (Köpenicker Straße 10a bis Pfuelstraße 5, zwischen Oberbaumbrücke und Cuvrystraße, sowie Schlesische Straße 32 - 26) die unmittelbare Uferkante bildet. Im Vorfeld der Planung für die Stege und die Abweispfähle (Dalben) zum Schutz der Steganlagen durch unbeabsichtigte Stöße von Schiffen wurde Baugrundgutachten erstellt. Im Ergebnis wurden sehr gute Tragverhältnisse für die Gründung der Stege ermittelt.

Text: Herwarth + Holz, bearb.: R. Friedrich
Stand: April 2016
Untersuchung des Baugrundes in der Spree für die geplante Steganlage

Informationen

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AktuellAbgeschlossen

Fördergebiete & Projekte

Ansprechpartner

Zeuch, Reinhard
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen
Tel: (030) 90139-55 80

Benachbarte Projekte

  • Uferwege
  • Doppelkaianlage am May-Ayim-Ufer
  • Spreebalkon Brommystraße
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