Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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In Themengruppen wird konkret und sachlich diskutiert
Das Podium mit Dr. Jochen Lang von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Bezirksstadtrat Jens-Holger Kirchner (Mitte)
Mehr als 100 Interessierte waren gekommen
Alle Anregungen werden gesammelt und dokumentiert

2. Beteiligungswerkstatt zum geplanten Stadtumbau-Gebiet im Berliner Nordosten

Rund 100 Interessierte diskutierten die Maßnahmevorschläge für die Elisabeth-Aue
Oktober 2016

Die starke Nachfrage nach Wohnraum in Berlin macht es notwendig, auf den Feldern der Elisabeth-Aue ein neues Quartier mit 5.000 Wohnungen für 10.000 bis 12.000 Menschen zu bauen.

Seit Oktober 2015 lässt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für die Elisabeth-Aue und ihre Umgebung ein integriertes städtebauliches Entwicklungs­konzept (ISEK) erarbeiten. Bevor erste konkrete Planungen für das neue Quartier beginnen, werden im ISEK die Rahmenbedingungen untersucht und notwendige Verbesserungen in den umgebenden Ortsteilen Französisch Buchholz, Niederschönhausen, Rosenthal und Blankenfelde definiert.

Inzwischen liegen Ergebnisse zum ISEK und den begleitenden Studien vor, u.a. zu den Themen Landschaftsökologie und Verkehr; ebenso ein Leitbild für die Entwicklung des Gebietes und eine Liste mit zahlreichen Maßnahmevorschlägen, die die Situation in den umgebenden Ortsteilen verbessern können.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt lud deshalb alle Anwohnerinnen und Anwohner für den 8. Oktober zur 2. Beteiligungswerkstatt ein. "Ihre Meinungen und Anregungen sind wichtig für die Entwicklung der Elisabeth-Aue. Wir haben deshalb bereits im Frühjahr 2016 mit der öffentlichen Diskussion über dieses bedeutende Berliner Wohnungsbauprojekt begonnen. Geplant ist ein sozial gemischtes Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und guter Verkehrsanbindung, mit Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und neuen Arbeitsplätzen. Wir dürfen dabei die Elisabeth-Aue nicht isoliert betrachten, sondern müssen auch die benachbarten Ortsteile einbeziehen. Schließlich sollen auch die Anwohnerinnen und Anwohner, von diesem neuen Stadtquartier profitieren“, so Andreas Geisel im Vorfeld der Beteiligungswerkstatt.

In der Nordend-Gemeinde in Niederschönhausen diskutierten rund 100 Interessierte teils kontrovers mit Vertretern von Senat und Bezirk sowie vom beauftragten Büro Planergemeinschaft Kohlbrenner eG die bisher vorliegenden Ergebnisse, die Ziele und das Leitbild sowie die geplanten Maßnahmen und brachten zahlreiche Anregungen und Ergänzungen ein.

Zu den Maßnahmevorschlägen gehören der Neubau von Schulen, Kitas, Nachbarschaftszentren und Jugend­freizeit­einrichtungen, die Sanierung und Aufwertung bestehender Einrichtungen, zahlreiche Verkehrsprojekte, neue Grünflächen und Spielplätze. Interessierte haben die Möglichkeit, den aktuellen Stand der Maßnahmenliste unter www.berlin.de/elisabeth-aue einzusehen.

Eine Dokumentation der Veranstaltung folgt in Kürze.

Von: Quelle u. Fotos: Planergemeinschaft Kohlbrenner eG, bearb. A. Stahl

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