Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Das Gebiet der zukünftigen Wohnsiedlung Elisabeth-Aue

Der Entwicklungsprozess für die Elisabeth-Aue wird konkreter

Vertrag über die Entwicklung der Elisabeth-Aue mit den Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU
Juni 2016

Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup hat am 3. Juni 2016 gemeinsam mit den Geschäftsführungen der Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU sowie den Geschäftsführern der neu gegründeten Entwicklungs­gesellschaft Elisabeth-Aue GmbH einen Vertrag über die Entwicklung der Elisabeth-Aue unterzeichnet.

Damit untermauern die Beteiligten die Absicht, die Felder der Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow zu einem neuen Stadtteil mit attraktiven und bezahlbaren Wohnungen, sozialen und kulturellen Angeboten sowie der notwendigen Nahversorgung zu entwickeln. Der Vertrag beschreibt die Aufgaben der Projektpartner während der Planungsphase und die Finanzierung der erforderlichen Arbeiten. Zudem enthält er auch Vereinbarungen über die Durchführung des Planungsprozesses.

Die Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH wurde als Tochterunternehmen der beiden kommunalen Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und GESOBAU eigens für die Entwicklung des geplanten Stadtquartiers gegründet. Beide Unternehmen sehen  die Entwicklung der Elisabeth-Aue als Möglichkeit, die dringend gebotene Errichtung von bezahlbaren Wohnungen mit einer qualitätsvollen und nachhaltigen Stadtentwicklung zu verbinden.

Nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung im vergangenen Jahr hat das Land Berlin den Planungsprozess zur Entwicklung der Elisabeth-Aue mit der Erarbeitung eines "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes" (ISEK) eingeleitet.

In einer ersten Beteiligungswerkstatt im März 2016 haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Interessierte Hinweise und Anregungen zu den besonderen Erfordernissen im ISEK-Gebiet gegeben. Es wurde deutlich, dass dem Thema Verkehr im Untersuchungsgebiet eine besondere Bedeutung zukommt. Außerdem wurden bereits konkrete Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung und Bereicherung der benachbarten Ortsteile benannt.

Die Untersuchungsergebnisse des beauftragten Planungsbüros und die Anregungen aus der Bürgerschaft werden in einer öffentlichen Ausstellung im Juni und Juli 2016 an vier Orten im ISEK-Gebiet parallel gezeigt. Hier haben interessierte Bürgerinnen und Bürger erneut die Möglichkeit, Hinweise zum Konzept und Ideen für das Gebiet zu formulieren. Voraussichtlich im September 2016 sollen die möglichen Maßnahmen erneut mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und priorisiert  werden.

Das Ergebnis des ISEK liegt voraussichtlich Ende 2016 vor und soll dann in die Aufnahme des Gebietes in das Städtebauförderprogramm Stadtumbau münden. Mit den Stadtumbaumitteln sollen dann konkrete Maßnahmen in den bestehenden Quartieren gefördert werden.

Parallel und eng verzahnt mit dem ISEK werden seit Jahresbeginn verschiedene Fachuntersuchungen, u.a. zu Biotop- und Artenschutz, Stadtklima, Verkehr und insbesondere zur Straßenbahnerschließung durchgeführt. Ihre Ergebnisse fließen ebenfalls in das ISEK ein.

Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse findet Anfang 2017 ein dialogorientiertes Verfahren zur Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes für das neue Stadtquartier statt. Alle Beteiligten, vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner, können ihre Bedürfnisse und Anforderungen im Dialog mit den entwerfenden Büros in den Prozess einbringen. Die Basis für das neue Stadtquartier bilden die Leitlinien für die Gartenstadt des 21. Jahrhunderts, wie der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Engelbert Lütke Daldrup, betonte.

Weiterführende Informationen über das ISEK und die Beteiligungswerkstatt finden Sie unter:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/elisabeth-aue/index.shtml

Von: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - SenStadtUm, bearb. A. Stahl, Fotos: SenStadtUm (1), Planergemeinschaft Kohlbrenner eG

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