Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

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Blick vom Hahneberg auf das Gebiet an der Heerstraße
Eine der Beteiligungsformen an der Erarbeitung des ISEK: Jugendliche Stadtteilforscher bewerteten wichtige Orte im Untersuchungsgebiet
Akteursworkshop am 20. April 2016 im Rahmen der Erarbeitung des ISEK

Bezirksamt Spandau beschloss Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept ISEK für das Gebiet Brunsbüttler Damm/Heerstraße

Das Gebiet soll 2017 in die Berliner Förderkulisse des Stadtumbaus aufgenommen werden
November 2016

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte - kurz ISEK -  werden zurzeit für einige Gebiete erarbeitet. Sie sind eine der Voraussetzungen für die Aufnahme in das Stadtumbau-Programm. Mit der Förderung im Rahmen des Stadtumbaus sollen Quartiere, die unter spezifischen Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur oder der Wirtschaft leiden, als attraktive Orte für Wohnen, Arbeiten, Bildung und Freizeit stabilisiert und weiterentwickelt werden.

Die ISEKs bilden die inhaltliche Richtschnur für die Entwicklung dieser Gebiete. Das ISEK für das Gebiet Brunsbütteler Damm/Heerstraße wurde am 4. Oktober 2016 vom Bezirksamt Spandau beschlossen. Es weist die Richtung für die Umsetzung von städtebaulichen Projekten in den nächsten zehn Jahren.

Erarbeitet hat es das Stadtplanungs- und Architekturbüro Herwarth + Holz im Auftrag des Bezirksamtes und in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. An der Erarbeitung waren Bewohnerinnen und Bewohner sowie verschiedene Akteursgruppen aktiv beteiligt. Bewohnerrundgänge, ein Akteursworkshop sowie ein Stadtforscher-Projekt mit Jugendlichen und das ISEK-Forum (wir berichteten) brachten viele Ideen für das Konzept. Durch die intensive Beteiligung wurde zudem frühzeitig über die angedachten Maßnahmen informiert.

Das untersuchte Gebiet reicht von der Louise-Schroeder-Siedlung im Norden über die Rudolf-Wissel-Großsiedlung und die Obstallee-Siedlung entlang der Heerstraße bis zum Bereich der Grundschule am Amalienhof. Integriert sind außerdem das historische Fort Hahneberg sowie die Grün- und Landschaftsräume mit dem Hahneberg, dem Bullengrabengrünzug und den Egelpfuhlwiesen.

Das geplante Fördergebiet muss nun durch den Berliner Senat förmlich festgesetzt werden. Dieser Schritt wird für das 1. Quartal 2017 erwartet. Danach kann die Umsetzung von ersten Projekten beginnen. Ihre Auswahl sowie die Umsetzung liegt in der Verantwortung des Bezirks Spandau und wird in enger Abstimmung und Beteiligung der zukünftigen Nutzer, lokaler Akteure und Interessierter erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.staaken. info

Download Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) (PDF, 2,8 MB)

Von: Quelle: Bezirksamt Spandau, bearb. A. Stahl, Fotos: Quartiersmanagement Heerstraße (1); Bezirksamt Spandau (2,3)

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