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Für Kinder und Jugendliche gehört das Thälmann-Denkmal zu ihrem Kiez
Es gab viel zu diskutieren in der Wabe

Der Thälmannpark aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen

Mit der Ausstellung "Mein Park" zeigten sie Politikern und Planern ihre Wünsche für das Wohngebiet
Dezember 2014

Der Thälmannpark ist einer der Schwerpunkte der Stadtumbau-Förderung in Prenzlauer Berg. Die Entwicklung dort wird viel diskutiert. Doch trotz intensiver Bürgerbeteiligung war eine Gruppe bisher kaum zu ihren Wünschen befragt worden - die vielen Kinder und Jugendlichen, die hier wohnen. Das störte die Beauftragte für politische Beteiligung beim Jugendamt Pankow, Jeanette Münch. Sie startete gemeinsam mit der Jugendfreizeiteinrichtung Dimi und der Grundschule am Planetarium und mit Förderung des Jugenddemokratie­- Fonds Berlin mehrere Projekte zur Beteiligung der jungen Menschen an den Plänen für den Park.

Sie erkundeten in Gruppen und unter verschiedenen Fragestellungen das Gebiet und diskutierten die Ergebnisse. Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen, Meinungen, Interessen und Wünsche dokumentierten sie in Videos, Foto-Dokumentationen, Ausstellungstafeln und Zeichnungen. Öffentlich präsentiert wurde das ganze durch die Kinder und Jugendlichen selbst am 3. Dezember in der "Wabe".

Zuvor gab es zwei Führungen durch den Park, bei denen die teilnehmenden Stadtplaner, Nachbarn und Mitglieder der Anwohnerinitiative eine Menge Neues erfuhren. Denn Kinder und Jugendliche sind besondere Experten für den Park, da sie sich viel länger draußen aufhalten als die meisten Erwachsenen. Sie kennen die Pflanzen und Tiere, die großen Wiesen und den Teich, aber auch viele verborgene Ecken und Treffpunkte. Besonders wichtig ist ihnen das Thälmann-Denkmal, wo sie sich treffen und Skateboard fahren. Es soll unbedingt erhalten bleiben. Gewünscht wurde eine bessere Beleuchtung und die Sanierung und Wiedereröffnung des Spielplatzes "Holzi", auf dem bei bereits begonnenen Bauarbeiten gefährliche Altlasten gefunden worden waren.

Insgesamt wurde sehr deutlich, wie sehr die Kinder und Jugendlichen den Thälmannpark als ihre Heimat ansehen. Besonders wichtige Anlaufpunkte sind die Grundschule und die Jugendfreizeiteinrichtung - beide geführt von einfühlsamen Pädagoginnen und Pädagogen. Hier passiert zurzeit dank des Stadtumbaus viel Positives: Die Sanierung der Grundschule ist praktisch abgeschlossen, die Sanierungsarbeiten am "Dimi" haben im Herbst begonnen.

Von: Anka Stahl

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