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Das Denkmal soll bleiben, der Platz aber umgestaltet werden - so die Mehrheitsmeinung auf dem 1. Workshop
Rege Diskussionen an den Thementischen

Viele Ideen für das Wohngebiet Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg

1. öffentlicher Workshop zum bezirklichen Konzept arbeitete am 11.6.2013 intensiv am Leitbild
Juni 2013

"Eine grüne Insel im Häusermeer" ist der Ernst-Thälmann-Park auf dem Gelände des alten Gaswerks zwischen Greifswalder und Prenzlauer Allee, Ring-Bahn und Danziger Straße in Prenzlauer Berg. Nach Aussagen eines der mindestens 150 Anwohnerinnen und Anwohner, die am 11. Juni 2013 den ersten öffentlichen Workshop zum bezirklichen Konzept Thälmannpark in der Wabe besuchten, ist das Wohngebiet sogar "beinahe ein Paradies".

Die Einschränkungen in dieser Einschätzung beruhen auf holprigen Wegen, ungepflegten Grünanlagen, fehlenden Treffpunkten und Läden. Bedroht sehen die Bewohnerinnen und Bewohner das "schlafende Dornröschen" auch von bereits durchgeführten und geplanten Luxusbauprojekten und weiteren Begehrlichkeiten von Investoren.

Diese Potenziale und Probleme sieht auch der Bezirk Pankow. Deshalb beauftragte er die Stattbau GmbH mit einem Konzept für die zukünftige Entwicklung. Einige Weichen sind bereits gestellt - am ehemaligen Krankenhaus wird gebaut, das Gelände des Güterbahnhofs ist verkauft worden. Trotzdem und jetzt erst recht wollen die aktiven BewohnerInnen - von denen bis zu 80 Prozent der Erstbezieher-Generation von 1986/87 entstammen - ihre Vorstellungen vom Thälmannpark 2030 einbringen und haben dafür auch eine Anwohner-Initiative gegründet.

Mit der Anwohner-Initiative arbeitet die Stattbau GmbH intensiv zusammen. Wohl auch deshalb fand der erste Workshop am 11. Juni, bei dem auch der zuständige Pankower Stadtrat Jens-Holger Kirchner mit den BürgerInnen diskutierte, so großes Interesse.

An 10 Thementischen zu Wohnen, sozialen Angeboten, Grün- und Freiräumen, Kultur und Bildung, Schule, Verkehr, Nachbarschaft, Sport und Erholung, Gewerbe und Dienstleistungen und zum Leitbild wurden positive Seiten hervorgehoben, Probleme benannt und Lösungsvorschläge gemacht. VertreterInnen der Stattbau GmbH und des Bezirksamts moderierten und dokumentierten alle Vorschläge. Sie fließen nun in das Konzept ein, dessen Entwurf auf einem zweiten Workshop im August diskutiert werden soll.

Die Dokumentation des 1. Workshops finden Sie in Kürze hier und auf den Seiten der Stattbau GmbH.

Von: Text und Foto 1: Anka Stahl, Foto 2,3: stattbau GmbH

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